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Neubau Staatliche Realschule mit Dreifeldsporthalle Landshut
Eine topmoderne Lernlandschaft
Henrik Schipper
An der westlichen Einfahrt von Landshut entstand für die Staatliche Realschule Landshut mit derzeit rund 1.000 Schülern und etwa 80 Lehrkräften ein Neubau mit Dreifeldsporthalle. Das Gebäude umfasst eine Bruttogrundfläche von 12.720 m² (BGF R) sowie 1.873 m² (BGF S) für Fluchtbalkone und Vordächer.
Der Neubau geht auf einen 2017 ausgelobten, einphasigen nichtoffenen Realisierungswettbewerb zurück. Hintergrund war die angespannte Raumsituation am bisherigen Schulstandort in der Christoph-Dorner-Straße. Die dortige Realschule verfügte über beengte räumliche Verhältnisse, sodass die Unterbringung der insgesamt 34 Klassen nur mithilfe eines Wandersystems und zusätzlicher Containerlösungen möglich war.
Mit dem neuen Standort im Westen Landshuts an der Flutmulde entstand ein zukunftsfähiger Schulcampus mit guter Anbindung für den Bus-, Individual- und Radverkehr. Neben Fachklassenräumen, Bereichen für Inklusion, einem Ganztagesbereich mit Mensa und der Schulverwaltung wurde auch eine Dienststelle des Ministerialbeauftragten integriert.
Architektonisches Konzept:
Mit der Platzierung der Schule im südwestlichen Teil des Grundstücks entsteht ein geschützter Freibereich mit Pausen- und Sportflächen, die sich zur Weiherbachaue/Flutmulde hin öffnen. Durch die freie Geometrie des Schulbaukörpers verzahnen sich die Freiräume mit der Architektur und es entstehen intensive Wechselwirkungen von draußen und drinnen.
Der Schuleingang orientiert sich mit seinem Vorplatz Richtung Fuggerstraße mit Bushalte- und Fahrradstellplätzen. Die Sporthalle ist mit einem separaten Eingang für Vereine auch außerhalb der Schulöffnungszeiten nutzbar.
Außenliegende Fluchtbalkone und -treppen ermöglichen die Nutzung der Flur- und Hallenbereiche als offene Lern- und Arbeitsbereiche.
Die großzügige Treppen- und Sitzstufenanlage in der Eingangshalle verknüpft das Erdgeschoss mit dem Obergeschoss und kann bei Veranstaltung als Forum genutzt werden.
Das äußere Erscheinungsbild des dreigeschossigen Schulgebäudes wird durch die vorgelagerten Fluchtbalkone und die Horizontalen der Geschossdecken gegliedert. Die gleichmäßig gerasterte Fassade
mit vorgesetzten Holzschwertern ordnet sich der Tragstruktur des Gebäudes unter und stärkt durch ihre zurückhaltende Klarheit die polygonale Geometrie des Gebäudes.
Für die vogelfreundliche Glasgestaltung der Dreifachturnhalle an der Realschule erhielt die Stadt Landshut von LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) die Plakette Vogelfreundliche Glasfläche.
Der Neubau geht auf einen 2017 ausgelobten, einphasigen nichtoffenen Realisierungswettbewerb zurück. Hintergrund war die angespannte Raumsituation am bisherigen Schulstandort in der Christoph-Dorner-Straße. Die dortige Realschule verfügte über beengte räumliche Verhältnisse, sodass die Unterbringung der insgesamt 34 Klassen nur mithilfe eines Wandersystems und zusätzlicher Containerlösungen möglich war.
Mit dem neuen Standort im Westen Landshuts an der Flutmulde entstand ein zukunftsfähiger Schulcampus mit guter Anbindung für den Bus-, Individual- und Radverkehr. Neben Fachklassenräumen, Bereichen für Inklusion, einem Ganztagesbereich mit Mensa und der Schulverwaltung wurde auch eine Dienststelle des Ministerialbeauftragten integriert.
Architektonisches Konzept:
Mit der Platzierung der Schule im südwestlichen Teil des Grundstücks entsteht ein geschützter Freibereich mit Pausen- und Sportflächen, die sich zur Weiherbachaue/Flutmulde hin öffnen. Durch die freie Geometrie des Schulbaukörpers verzahnen sich die Freiräume mit der Architektur und es entstehen intensive Wechselwirkungen von draußen und drinnen.
Der Schuleingang orientiert sich mit seinem Vorplatz Richtung Fuggerstraße mit Bushalte- und Fahrradstellplätzen. Die Sporthalle ist mit einem separaten Eingang für Vereine auch außerhalb der Schulöffnungszeiten nutzbar.
Außenliegende Fluchtbalkone und -treppen ermöglichen die Nutzung der Flur- und Hallenbereiche als offene Lern- und Arbeitsbereiche.
Die großzügige Treppen- und Sitzstufenanlage in der Eingangshalle verknüpft das Erdgeschoss mit dem Obergeschoss und kann bei Veranstaltung als Forum genutzt werden.
Das äußere Erscheinungsbild des dreigeschossigen Schulgebäudes wird durch die vorgelagerten Fluchtbalkone und die Horizontalen der Geschossdecken gegliedert. Die gleichmäßig gerasterte Fassade
mit vorgesetzten Holzschwertern ordnet sich der Tragstruktur des Gebäudes unter und stärkt durch ihre zurückhaltende Klarheit die polygonale Geometrie des Gebäudes.
Für die vogelfreundliche Glasgestaltung der Dreifachturnhalle an der Realschule erhielt die Stadt Landshut von LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) die Plakette Vogelfreundliche Glasfläche.









