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E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten

Sportanlage Juchhof

Ort
Zürich
Gebäudekategorie
Sport und Freizeit
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2007
Material Fassade
Metall
Architektenpreis
Schweizer Solarpreis 2007
Wettbewerb 1.Preis 2005
Projekt 2005-2006
Realisierung 2006-2007

Die Sportanlage Juchhof wurden 1965 und 1974 erbaut und sind eine der grössten Sportanlagen in der Schweiz. Entlang der Autobahnzufahrt und den Zuggleisen erstrecken sich 13 Fußballfelder über insgesamt 1500m. Das Ausmaß dieser fast eben angelegten Sportanlage dominiert die Umgebung an der Peripherie der Stadt Zürich, die rhythmisierte und unterteilte Landschaft ist der Vorbote zur Stadt Zürich. Jährlich werden die Sportanlagen Juchhof von 50’000 bis 65’000 Sportlern besucht.

Für die Sportanalgen Juchhof realisierten wir zwei fast identische Zweckbauten (Juchhof 1 und Juchhof 2) mit Garderoben, Cafés, Büros, Werkstätten und Parkmöglichkeiten; dazwischen aufgespannt drei neue Fussballfelder. Die Sportanlage diente während der Fussball Europameisterschaft 2008 als Trainingseinrichtung für die Nationalmannschaften.

Konstruktion / Tragstruktur
Die Raumaufteilung ist modular und repetitiv und wird auch für die Konstruktion zum strukturellen Prinzip. Die tragenden Wände des Hauptgeschosses sind im Beton-Elementbau konzipiert. Die Festigkeit und Langlebigkeit der massiven Wände erlaubt ein im Inneren robustes Bauwerk, welches aussen mit hochdämmenden Holzelementen verkleidet ist.

Materialisierung / Signaletik
Die Landschaft prägenden Ballfänger umhausen und schützen die beiden Nutzbauten. In vertikale Streifen eingeteilt, erinnern die beiden Bauten mit ihrer Farbgebung an die Trikots unterschiedlicher Mannschaften.

Solaranlage / Haustechnik
Zur Wärmegewinnung wurden die Sportanlagen mit einer Solaranlage ausgerüstet, welche rund rund 65’000 kWh Wärme liefert, welches einem Deckungsgrad von 68% entspricht. Die fehlende Wärme wird via kondensierenden Gaskessel abgedeckt, welcher im Winter auch den Heizenergie liefert. Die Bodenheizung sichert im ganzen Gebäude die Grunderwärmung. Der Restheizwärmebedarf wird via kontrollierte Lüftung erbracht, welche raumgruppenweise durch Bewegungsmelder und Feuchtigkeitssensoren gesteuert ist, so dass Energie nur nach Bedarf konsumiert wird. Beide Gebäude sind minergiezertifziert.