Zurück zum Profil
Eike Becker_Architekten

ROCKYWOOD

Holzhybridgebäude in Offenbach am Main
Jan Bitter
Jan Bitter
Ort
Offenbach
Gebäudekategorie
Büros, Banken
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2024
Material Fassade
Holz
Architektenpreis
Deutscher Immobilienpreis 2024
ROCKYWOOD ist ein Quartier am Hafen von Offenbach. Es besteht aus zwei fünfgeschossigen Bürogebäuden, die über ein Sockelgeschoss miteinander verbunden sind. Das Dach der ebenerdigen Garage wird zu einem öffentlich zugänglichen Platz, der über breite Treppenanlagen mit dem öffentlichen Raum entlang des Uferwegs verbunden ist.
Das L-förmige Gebäude WOOD ist in Holzmodulbauweise errichtet. Dreiviertel des Gebäudevolumens besteht aus Vollholzraummodulen. Im Erdgeschoss befinden sich unter anderem ein Restaurant, ein Ladengeschäft sowie die Räumlichkeiten des „Boxclub Nordend Offenbach eV“. Das Sozialprojekt unterstützt Jugendliche bei ihren schulischen Aufgaben und bringt ihnen das Boxen bei. Das Plateau ist als Spielplatz mit Sportgeräten und Boxring gestaltet und für die Öffentlichkeit und die Nachbarn zugänglich.
ROCKYWOOD zeigt mit seinem nachhaltigen Baukonzept in Konstruktion, Zirkularität und Architektur, wie der CO2-Ausstoß reduziert und Ressourcen sparsam eingesetzt werden können. Dezentrale Lüftungsgeräte sind in den Fassaden bzw. Decken der Holzmodule integriert und sorgen für eine energiesparende Heizung und Kühlung des Gebäudes. Die Kombination dieser beiden Systeme wurde erstmals umgesetzt. Mit diesen energiesparenden Lüftungsgeräten, der geringen technischen Komplexität, effizienter Steuerung und dem Einsatz von Holz als nachwachsendem Baustoff steht ROCKYWOOD für ganzheitliche Nachhaltigkeit.
In ROCKYWOOD werden Holz und Beton sortenrein in der Konstruktion verwendet. Ein Materialkataster für ROCKYWOOD wurde über die IT Datenbank Madaster erstellt, um sicherzustellen, dass die verbauten Materialien langfristig dem Materialkreislauf erhalten bleiben. ROCKYWOOD zeigt mit seinem nachhaltigen Baukonzept in Konstruktion, Zirkularität und Architektur, wie der CO2-Ausstoß reduziert und Ressourcen sparsam eingesetzt werden können. Dezentrale Lüftungsgeräte sind in den Fassaden bzw. Decken der Holzmodule integriert und sorgen für eine energiesparende Heizung und Kühlung des Gebäudes. Die Kombination dieser beiden Systeme wurde erstmals umgesetzt. Mit diesen energiesparenden Lüftungsgeräten, der geringen technischen Komplexität, effizienter Steuerung und dem Einsatz von Holz als nachwachsendem Baustoff steht ROCKYWOOD für ganzheitliche Nachhaltigkeit.
Die Grundkonstruktion der einzelnen Module besteht aus Brettsperrholzplatten (BSP), wobei hauptsächlich Holz und Holzwerkstoffe verwendet werden, darunter verschiedene Holzbauplatten wie Brettsperrholzplatten, teilweise in Standard- Sichtqualität, 3-Schicht- und OSB-Platten sowie Buchen-Furnierschichtholz (FSH). Die diffusionsoffenen Konstruktionen des Holzbaus sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima, wobei diese Oberflächen auch im Innenraum weitgehend sichtbar und erlebbar bleiben.