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Sanierung des Berufskollegs Tecklenburger Land
Detlef Podehl, Dortmund
Energetische Sanierung, Modernisierung und Restrukturierung des Berufskollegs Tecklenburger Land des Kreises Steinfurt in Ibbenbüren
JURYBEGRÜNDUNG (AUSZUG):
„Dieser äußerst gelungene Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz ist vorbildlich und lobenswert. Er trägt, auch durch die Beachtung der Bestandswerte im Hinblick auf nachfolgende Generationen, wesentlich zur Identifikation der dort lernenden jungen Erwachsenen bei.“
DIE POTENTIALE IM BESTAND NUTZEN
Das Berufskolleg Tecklenburger Land bildet mit seiner zentralen Lage vis-à-vis zum Bahnhof und seiner Geschossigkeit einen wichtigen städtebaulichen Schwerpunkt in Ibbenbüren. Das Schulgebäude wurde bei laufendem Schulbetrieb in vier Bauabschnitten saniert, modernisiert, energetisch ertüchtigt und restrukturiert. Das Berufskolleg wurde von einer dunklen, unflexiblen Flurschule ohne Gemeinschaftsflächen, funktionale Zusammenhänge und Aufenthaltsqualität zu einem identitätsstiftenden Lern- und Lebensort qualifiziert. Die Nutzer wurden durch regelmäßige Abstimmungen aktiv in den Planungsprozess mit einbezogen.
Das ganzheitliche architektonische Konzept umfasst städtebauliche, energetische und pädagogische Maßnahmen. Der neue Haupteingang öffnet sich weit sichtbar zum Quartier und führt in das neue großzügige, multifunktionale und helle Forum. Als Herzstück der Schule ist es zentraler Treffpunkt und Veranstaltungsort. Der Bestand von 1958 wurde instandgesetzt unter Erhaltung der Bestandsziegelfassade mit Innendämmung. Die abgängige Fassade des 1976er Gebäudes wurde durch eine Ziegelfassade aus regionalem Klinker ersetzt in Anlehnung an das Farbspiel der Bestandsziegel des Altbaus.
Die heutige Architektur bildet den baulichen Rahmen für die Umsetzung des pädagogischen Konzepts der Schule und offeriert vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Im Bestand wurden im gesamten Schulkomplex Lerninseln und Aufenthaltsbereiche geschaffen, die Raum für eigenverantwortliches Lernen, Gruppenarbeit, individuelle Förderung und Rückzug bieten. Offene Lern- und Erschließungszonen, tageslichtversorgt durch große Fensteröffnungen, Lichthöfe und Oberlichter, sowie Transparenzen zwischen Räumen und Ebenen bilden Sichtbeziehungen.
JURYBEGRÜNDUNG (AUSZUG):
„Dieser äußerst gelungene Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz ist vorbildlich und lobenswert. Er trägt, auch durch die Beachtung der Bestandswerte im Hinblick auf nachfolgende Generationen, wesentlich zur Identifikation der dort lernenden jungen Erwachsenen bei.“
DIE POTENTIALE IM BESTAND NUTZEN
Das Berufskolleg Tecklenburger Land bildet mit seiner zentralen Lage vis-à-vis zum Bahnhof und seiner Geschossigkeit einen wichtigen städtebaulichen Schwerpunkt in Ibbenbüren. Das Schulgebäude wurde bei laufendem Schulbetrieb in vier Bauabschnitten saniert, modernisiert, energetisch ertüchtigt und restrukturiert. Das Berufskolleg wurde von einer dunklen, unflexiblen Flurschule ohne Gemeinschaftsflächen, funktionale Zusammenhänge und Aufenthaltsqualität zu einem identitätsstiftenden Lern- und Lebensort qualifiziert. Die Nutzer wurden durch regelmäßige Abstimmungen aktiv in den Planungsprozess mit einbezogen.
Das ganzheitliche architektonische Konzept umfasst städtebauliche, energetische und pädagogische Maßnahmen. Der neue Haupteingang öffnet sich weit sichtbar zum Quartier und führt in das neue großzügige, multifunktionale und helle Forum. Als Herzstück der Schule ist es zentraler Treffpunkt und Veranstaltungsort. Der Bestand von 1958 wurde instandgesetzt unter Erhaltung der Bestandsziegelfassade mit Innendämmung. Die abgängige Fassade des 1976er Gebäudes wurde durch eine Ziegelfassade aus regionalem Klinker ersetzt in Anlehnung an das Farbspiel der Bestandsziegel des Altbaus.
Die heutige Architektur bildet den baulichen Rahmen für die Umsetzung des pädagogischen Konzepts der Schule und offeriert vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Im Bestand wurden im gesamten Schulkomplex Lerninseln und Aufenthaltsbereiche geschaffen, die Raum für eigenverantwortliches Lernen, Gruppenarbeit, individuelle Förderung und Rückzug bieten. Offene Lern- und Erschließungszonen, tageslichtversorgt durch große Fensteröffnungen, Lichthöfe und Oberlichter, sowie Transparenzen zwischen Räumen und Ebenen bilden Sichtbeziehungen.


