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Gerber Architekten

Hörsaal und Laborgebäude der Fachhochschule Erfurt

© Hans Juergen Landes
© Hans Juergen Landes
Das zentrale Thema des Entwurfskonzepts ist die Verknüpfung von Gebäude und Landschaft und die Einbindung des Neubaus mit Hörsälen und Laboren der Fachbereiche Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst in die bestehenden Strukturen.

Ein Verbindungsgang und ein über Sitzstufen abgesenkter Hof verbinden den nördlich gelege-nen Neubau mit den beiden zu sanierenden Altbauten, die künftig als Seminar- bzw. als Verwaltungsgebäude dienen. Der abgesenkte Hof belichtet sowohl den Hörsaal und die Aufenthaltsbereiche im Untergeschoss des Neubaus als auch die bestehende Cafeteria im Altbau, die durch die Öffnung der Fassaden zum Hof eine neue Aufenthaltsqualität erhält. Im Zusammenspiel der unterschiedlichen Baukörper mit ihren transparenten Fassaden entsteht eine offene Raumlandschaft als Einheit von Innen und Außen.

Der Erschließungsgang schiebt sich zwischen die beiden Altbauten und verbindet als offene, zentrale Eingangshalle mit allseitigen Ein- und Ausgängen alle drei Gebäude miteinander. Im Obergeschoss entsteht an seiner Stirnseite mit dem Seminarraum ein „Schaufenster“ in das bestehende Arboretum.

Die Planungslabore des Neubaus orientieren sich nach Norden, so dass nicht nur eine gute Belichtung, sondern auch eine Sichtbeziehung zu den Versuchsflächen und Gewächshäusern gewährleistet ist.

Die Außenanlagen werden zu einem Landschaftslehrpark gestaltet, der auch bereits vorhandene Lehrflächen einbezieht. Die PKW-Stellplätze sind offen als „Parken im Park“ angeordnet und somit Bestandteil des Landschaftsparks.