heinlewischer
Festspielhaus Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden
Umbau und Sanierung Flügel Ost
Brigida González
Als Zentrum für zeitgenössische Kunst mit klarem Fokus auf Tanz, Musik und Theater zählt HELLERAU zu den führenden Zentren für zeitgenössische Performing Arts in Deutschland. Für den Empfang von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt wurde die denkmalgeschützte ehemalige Kaserne Ost auf dem Festspielgelände zu einem Residenz- und Probenzentrum umgebaut.
Die ursprüngliche städtebauliche Gestaltung des Gesamtensembles von Heinrich Tessenow in transformierter Form wiederherzustellen, ist die zentrale Idee des Entwurfes. Ein gebäudehohes, lichtdurchflutetes Foyer stellt heute die historische Verbindung zwischen dem Festspielplatz und der umliegenden Gartenstadt wieder her. Wie der Künstler auf der Bühne zeigt der Raum dabei das Besondere, das in ihm steckt: die Dachkonstruktion aus Kroher-Bindern das herausragende Merkmal des denkmalgeschützten Hauses.
Über das Foyer werden die Künstlerresidenzen und die Gastronomie erschlossen und die beiden großen Säle das Probestudio und die Studiobühne miteinander verbunden. Als White Box und Black Box konzipiert, stehen diese für die verschiedenen Phasen künstlerischen Schaffens. Das Probestudio ist als heller, lichtdurchfluteter Raum für das progressive Training gestaltet, die Studiobühne hingegen als introvertierter, dunkler Raum für die nach innen gerichtete Konzentration und Spannung beim großen Auftritt. Zwischen den beiden Räumen fungiert das offene Foyer als flexibel gestaltbare Schnittstelle, durch die sich das Publikum frei in alle Richtungen bewegen kann.
Mit der Fertigstellung des Ostflügels im Dezember 2024 und seiner feierlichen Eröffnung im September 2025 ist ein weiterer wichtiger Meilenstein abgeschlossen, der das baukulturell und stadtgeschichtlich bedeutende Ensemble des Festspielhauses wieder vervollständigt.
Die ursprüngliche städtebauliche Gestaltung des Gesamtensembles von Heinrich Tessenow in transformierter Form wiederherzustellen, ist die zentrale Idee des Entwurfes. Ein gebäudehohes, lichtdurchflutetes Foyer stellt heute die historische Verbindung zwischen dem Festspielplatz und der umliegenden Gartenstadt wieder her. Wie der Künstler auf der Bühne zeigt der Raum dabei das Besondere, das in ihm steckt: die Dachkonstruktion aus Kroher-Bindern das herausragende Merkmal des denkmalgeschützten Hauses.
Über das Foyer werden die Künstlerresidenzen und die Gastronomie erschlossen und die beiden großen Säle das Probestudio und die Studiobühne miteinander verbunden. Als White Box und Black Box konzipiert, stehen diese für die verschiedenen Phasen künstlerischen Schaffens. Das Probestudio ist als heller, lichtdurchfluteter Raum für das progressive Training gestaltet, die Studiobühne hingegen als introvertierter, dunkler Raum für die nach innen gerichtete Konzentration und Spannung beim großen Auftritt. Zwischen den beiden Räumen fungiert das offene Foyer als flexibel gestaltbare Schnittstelle, durch die sich das Publikum frei in alle Richtungen bewegen kann.
Mit der Fertigstellung des Ostflügels im Dezember 2024 und seiner feierlichen Eröffnung im September 2025 ist ein weiterer wichtiger Meilenstein abgeschlossen, der das baukulturell und stadtgeschichtlich bedeutende Ensemble des Festspielhauses wieder vervollständigt.





