kadawittfeldarchitektur
NEULAND Neuss
© kadawittfeldarchitektur
Auf dem Areal der ehemaligen Rheinischen Schrauben- und Mutterfabrik Bauer & Schaurte entsteht als Konversionsprojekt ein urbanes, gemischt genutztes Quartier, das hohe Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt. Es schließt eine Lücke im Stadtgefüge und wandelt eine unzugängliche Brache in ein lebendiges, nachbarschaftliches und barrierearmes Quartier. Dem städtischen Plan folgend, vernetzt ein verbindender Grünraum Stadtteile, schafft neue Wege und Begegnungsorte. Zwei zuvor industriell genutzte Bestandsgebäude, die sogenannte Kathedrale und das Kesselhaus, werden revitalisiert, umgenutzt und zum identitätsstiftenden Quartiersmittelpunkt.
Realisiert wird ein Mix aus Wohnen, Gastronomie, Büro, Hotel, Nahversorgung, Einzelhandel, Kindergarten, Hotel, Boardinghouse, Kultur, Co-Working, gemeinschaftliche Nutzungen, sowie eine Fahrradwerkstatt.
Neben sozialen Aspekten verfolgt das Projekt ökologische Ziele: zirkuläres Bauen, Re-Use, Klima-Resilienz, erneuerbare Energien, Wasserkreislauf, Maximierung von Bepflanzung, Biodiversitätssteigerung und EU-Taxonomie-Konformität. Ein Glasfaser-Loop sorgt für Vernetzung, ermöglicht umfassendes Monitoring und Teilhabe.
Die Planung erfolgt BIM-basiert (Level 3), mit Gebäuderessourcenpass und nach QNG-Plus. NEULAND Neuss wurde mit dem Vorzertifikat DGNB Platin Quartier und als Klima.Quartier.NRW ausgezeichnet.
Ökologische Ziele
Die Planung orientiert sich an den Anforderungen von Artikel 9 der EU-Taxonomie und fördert Klimaresilienz durch Gebäudebegrünung, ein intelligentes Wasserkreislaufsystem und den Einsatz erneuerbarer Energien. Ein quartierübergreifendes TGA-Konzept sorgt für effiziente Energie- und Ressourcennutzung.
Die Energieversorgung erfolgt CO2-neutral durch nicht fossile Energieträger wie Erdwärme und Photovoltaik. Zudem sorgen eine gute Durchlüftung, Dach- und Fassadenbegrünungen und Regenwassermanagement für eine gute Klimaanpassung des Quartiers. Die Bauweise folgt dem Prinzip des zirkulären und CO2-reduzierten Bauens.
Das Quartier wurde bereits als KlimaQuartier.NRW ausgezeichnet und mit DGNB Platin vorzertifiziert. Für die Gebäude ist ebenfalls DGNB Platin angestrebt.
EU-Taxonomie Konformität mit Umweltziel Klimaschutz
QNG Plus
Effizienzhaus NH 40
Mobilitätskonzept und Autofreies Quartier
Schon aufgrund seiner zentralen Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptbahnhof ist das Quartier hervorragend an den ÖPNV angebunden. Mit dem Quartier sollen nicht nur Wohnungen für die rund 160.000 Einwohner:innen zählende Stadt Neuss geschaffen werden, sondern auch für die besonders nachgefragte Landeshauptstadt sowie die Kölner Domstadt.
Im Inneren des Quartiers sorgt ein ganzheitlich durchdachtes Mobilitätskonzept für maximale Flexibilität: Mobility Hubs mit E-Car-, E-Bike- und Lastenrad-Sharing, Fahrradwerkstätten sowie begrünte Wege für Rad- und Fußverkehr fördern eine nachhaltige und bewegliche Mobilität. Der ruhende Verkehr wird in zentralen Quartiersgaragen gebündelt, wodurch das Stadtquartier weitgehend autoarm bleibt. Die exzellente Anbindung an den ÖPNV sowie vielfältige Sharing-Angebote ermöglichen ein bewusst reduziertes und bedarfsgerechtes Stellplatzkonzept.
36% Grünfläche sind entsiegelt und schaffen die Grundlage für Biodiversität. Dieser hohe Grünflächenanteil wird erreicht über viel Grün in der gemeinschaftlichen Quartiersmitte an der Grünen Furth und innerhalb der Erschließungsräume.
Qualifizierungsverfahren
Drei Teams / Drei Konzepte
Ein früher Schulterschluss und die enge Zusammenarbeit im Rahmen eines mehrstufigen Qualifizierungsverfahrens zwischen Stadt, Gestaltungsbeirat, Bauherrin, Planungsteam und Baupartner:innen sichern die ganzheitliche Entwicklung des vielseitig ambitionierten Quartiers.
Im Sinne der Heterogenität und Vielfalt entwickelten drei Planungsteams in der frühen Konzeptions- oder Vorentwurfsphase parallel drei unterschiedliche gestalterische Prinzipien, basierend auf dem Masterplan von Konrath Wennemar und Studio grüngrau. In Abstimmung mit dem Gestaltungsbeirat der Stadt wurden zwei Varianten ausgewählt, die in der weiteren Planung konkretisiert wurden.
Realisiert wird ein Mix aus Wohnen, Gastronomie, Büro, Hotel, Nahversorgung, Einzelhandel, Kindergarten, Hotel, Boardinghouse, Kultur, Co-Working, gemeinschaftliche Nutzungen, sowie eine Fahrradwerkstatt.
Neben sozialen Aspekten verfolgt das Projekt ökologische Ziele: zirkuläres Bauen, Re-Use, Klima-Resilienz, erneuerbare Energien, Wasserkreislauf, Maximierung von Bepflanzung, Biodiversitätssteigerung und EU-Taxonomie-Konformität. Ein Glasfaser-Loop sorgt für Vernetzung, ermöglicht umfassendes Monitoring und Teilhabe.
Die Planung erfolgt BIM-basiert (Level 3), mit Gebäuderessourcenpass und nach QNG-Plus. NEULAND Neuss wurde mit dem Vorzertifikat DGNB Platin Quartier und als Klima.Quartier.NRW ausgezeichnet.
Ökologische Ziele
Die Planung orientiert sich an den Anforderungen von Artikel 9 der EU-Taxonomie und fördert Klimaresilienz durch Gebäudebegrünung, ein intelligentes Wasserkreislaufsystem und den Einsatz erneuerbarer Energien. Ein quartierübergreifendes TGA-Konzept sorgt für effiziente Energie- und Ressourcennutzung.
Die Energieversorgung erfolgt CO2-neutral durch nicht fossile Energieträger wie Erdwärme und Photovoltaik. Zudem sorgen eine gute Durchlüftung, Dach- und Fassadenbegrünungen und Regenwassermanagement für eine gute Klimaanpassung des Quartiers. Die Bauweise folgt dem Prinzip des zirkulären und CO2-reduzierten Bauens.
Das Quartier wurde bereits als KlimaQuartier.NRW ausgezeichnet und mit DGNB Platin vorzertifiziert. Für die Gebäude ist ebenfalls DGNB Platin angestrebt.
EU-Taxonomie Konformität mit Umweltziel Klimaschutz
QNG Plus
Effizienzhaus NH 40
Mobilitätskonzept und Autofreies Quartier
Schon aufgrund seiner zentralen Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptbahnhof ist das Quartier hervorragend an den ÖPNV angebunden. Mit dem Quartier sollen nicht nur Wohnungen für die rund 160.000 Einwohner:innen zählende Stadt Neuss geschaffen werden, sondern auch für die besonders nachgefragte Landeshauptstadt sowie die Kölner Domstadt.
Im Inneren des Quartiers sorgt ein ganzheitlich durchdachtes Mobilitätskonzept für maximale Flexibilität: Mobility Hubs mit E-Car-, E-Bike- und Lastenrad-Sharing, Fahrradwerkstätten sowie begrünte Wege für Rad- und Fußverkehr fördern eine nachhaltige und bewegliche Mobilität. Der ruhende Verkehr wird in zentralen Quartiersgaragen gebündelt, wodurch das Stadtquartier weitgehend autoarm bleibt. Die exzellente Anbindung an den ÖPNV sowie vielfältige Sharing-Angebote ermöglichen ein bewusst reduziertes und bedarfsgerechtes Stellplatzkonzept.
36% Grünfläche sind entsiegelt und schaffen die Grundlage für Biodiversität. Dieser hohe Grünflächenanteil wird erreicht über viel Grün in der gemeinschaftlichen Quartiersmitte an der Grünen Furth und innerhalb der Erschließungsräume.
Qualifizierungsverfahren
Drei Teams / Drei Konzepte
Ein früher Schulterschluss und die enge Zusammenarbeit im Rahmen eines mehrstufigen Qualifizierungsverfahrens zwischen Stadt, Gestaltungsbeirat, Bauherrin, Planungsteam und Baupartner:innen sichern die ganzheitliche Entwicklung des vielseitig ambitionierten Quartiers.
Im Sinne der Heterogenität und Vielfalt entwickelten drei Planungsteams in der frühen Konzeptions- oder Vorentwurfsphase parallel drei unterschiedliche gestalterische Prinzipien, basierend auf dem Masterplan von Konrath Wennemar und Studio grüngrau. In Abstimmung mit dem Gestaltungsbeirat der Stadt wurden zwei Varianten ausgewählt, die in der weiteren Planung konkretisiert wurden.









