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HOWOGE Typenhochhaus 2.0

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17.07.2019
Die Besonderheit der Aufgabe besteht darin, den Entwurf nicht aus einem spezifischen städtebaulichen Kontext zu entwickeln, sondern ihn so vorzudenken, dass er auf ganz unterschiedliche örtliche Gegebenheiten und Grundstückszuschnitte anwendbar ist. Das Raumkonzept ist darauf ausgerichtet, Erschließungsflächen zu minimieren, um dem eigentlichen Wohnen ein Maximum an Fläche bereitzustellen. Gleichzeitig wird durch das Grundrisslayout eine optimale Belichtung der Wohnräume geschaffen. Bei der Entwicklung eines Typenhochhauses stehen Aspekte wie Nachhaltigkeit, Flexibilität, und Wirtschaftlichkeit im Fokus. Dies führt zwangsläufig zu der Überlegung, Holz als Baustoff einzusetzen. Neben Holzhybrid-Deckenelementen, die auf Holz-Doppelstützen, sowie einem Stahl-Beton-Verbundmittelträger aufliegen, sind für die Fassaden vorgefertigte Module in Holzrahmenbauweise vorgesehen, die zusammen mit den Stützen eine Montageeinheit bilden. Durch die Vorfertigung in wettergeschützten Produktionsstätte  n werden Bauphasen vor Ort gekürzt. Außerdem kann die Qualität der Bauteile durch eine Vorfertigung maximiert werden. Zunächst wird der massive Erschließungskern in Stahlbeton errichtet. Anschließend werden die Stützen-, Decken-, und Außenwandelemente montiert, wobei die Bauzeit eines Geschosses jeweils nur einen Tag beträgt. Innerhalb der bestehenden Grundstruktur können unterschiedlichste Wohnungslayouts realisiert werden, da sämtliche Trennwände nichttragend sind. Die maximale Flexibilität setzt sich außen fort, indem Loggien/ Balkone/ Wintergärten je nach Grundrisszuschnitt, Himmelsrichtung oder städtebaulicher Situation in jedem Fassadenfeld angeordnet werden können.