KÖLLING ARCHITEKTEN BDA
Feuerwehrgerätehäuser für die Freiwillige Feuerwehr Nürnberg
Entwicklung von sechs typisierten Feuerwehrgebäuden zugunsten von Synergieeffekten für alle Wachen.
Moritz Bernoully
Aufgabe.
Die neuen Feuerwehrgerätehäuser für die Freiwillige Feuerwehr Nürnberg wurden als Modulsystem entworfen, welches eine individuelle Anpassung an die Anzahl von Mitgliedern, die benötigten Stellplätze der Einsatzfahrzeuge sowie an die spezifischen Anforderungen des Standorts ermöglicht. Zusätzlich wurde eine bauliche Erweiterung um einen Stellplatz berücksichtigt. Weitere Entwurfsparameter waren die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit in der Errichtung sowie die Nachhaltigkeit für einen dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb und Unterhalt.
Typisierung und Organisation.
Das Modulsystem für die geplanten Feuerwehrgerätehäuser wird baulich in drei miteinander zu kombinierende Baukörper übersetzt. Alle Feuerwehrhäuser bestehen jeweils aus einem zweigeschossigen Sozialtrakt, dessen Länge und Fläche an die Mitgliederzahl der jeweiligen Feuerwache angepasst werden kann. Dieser ist seitlich an die Fahrzeughalle mit Erweiterungsstellplatz angegliedert. Im rückwärtigen Bereich der Halle schließt ein eingeschossiger Lager- und Werkstattbereich mit Dachterrasse an die Fahrzeughalle sowie den Sozialtrakt an. Die Gebäudekonfiguration mit einem Haupteingang sowie einem zweiten Eingang zum PSA-Flur, gewährleistet die Funktionalität aller sechs Feuerwehrhäuser trotz unterschiedlicher Grundstücks- und Erschließungssituationen. Im EG des Sozialtrakts befinden sich der Umkleide- und PSA-Bereich, der 1. Hilferaum und Technikflächen. Im OG werden die Schulungs-, Büro- und Jugendräume für die theoretische Ausbildung und Vereinsnutzungen, die Küche und WC-Räume angeordnet.
Architektur und Fassade.
Die skulptural ausgebildeten Baukörper mit ihrer Höhenstaffelung und ihren Gebäudeeinschnitten, schaffen eine Bezugnahme auf die bauliche Umgebung der jeweiligen Standorte. Ihre wertigen und nachhaltigen Ziegelfassaden gliedern sich durch changierende Ziegelfarben im jeweils ortstypischen Farbspektrum in das jeweilige Umfeld ein und werten es auf. Das aus der Umgebung abgeleitete Farbkonzept wird im Innenraum transponiert und weitergeführt. Dies lässt aus typisierten Gebäuden individuelle Feuerwachen werden.
Energie und Nachhaltigkeit.
Die energetische Anforderung der Hülle und Konstruktion richtet sich nach der aktuellen ENEV und der Leitlinie Energetische Planungsvorgaben der Stadt Nürnberg. Energieträger sind eine Wärmepumpe sowie Solarkollektoren auf dem Dach. Die robuste Gebäude- und Raumstruktur sowie die Verwendung von langlebigen und wartungsarmen Materialien, wie einer Sichtmauerwerksvorsatzschale, versprechen eine hohe Nachhaltigkeit und eine langfristige Wirtschaftlichkeit im Betrieb.
Die neuen Feuerwehrgerätehäuser für die Freiwillige Feuerwehr Nürnberg wurden als Modulsystem entworfen, welches eine individuelle Anpassung an die Anzahl von Mitgliedern, die benötigten Stellplätze der Einsatzfahrzeuge sowie an die spezifischen Anforderungen des Standorts ermöglicht. Zusätzlich wurde eine bauliche Erweiterung um einen Stellplatz berücksichtigt. Weitere Entwurfsparameter waren die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit in der Errichtung sowie die Nachhaltigkeit für einen dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb und Unterhalt.
Typisierung und Organisation.
Das Modulsystem für die geplanten Feuerwehrgerätehäuser wird baulich in drei miteinander zu kombinierende Baukörper übersetzt. Alle Feuerwehrhäuser bestehen jeweils aus einem zweigeschossigen Sozialtrakt, dessen Länge und Fläche an die Mitgliederzahl der jeweiligen Feuerwache angepasst werden kann. Dieser ist seitlich an die Fahrzeughalle mit Erweiterungsstellplatz angegliedert. Im rückwärtigen Bereich der Halle schließt ein eingeschossiger Lager- und Werkstattbereich mit Dachterrasse an die Fahrzeughalle sowie den Sozialtrakt an. Die Gebäudekonfiguration mit einem Haupteingang sowie einem zweiten Eingang zum PSA-Flur, gewährleistet die Funktionalität aller sechs Feuerwehrhäuser trotz unterschiedlicher Grundstücks- und Erschließungssituationen. Im EG des Sozialtrakts befinden sich der Umkleide- und PSA-Bereich, der 1. Hilferaum und Technikflächen. Im OG werden die Schulungs-, Büro- und Jugendräume für die theoretische Ausbildung und Vereinsnutzungen, die Küche und WC-Räume angeordnet.
Architektur und Fassade.
Die skulptural ausgebildeten Baukörper mit ihrer Höhenstaffelung und ihren Gebäudeeinschnitten, schaffen eine Bezugnahme auf die bauliche Umgebung der jeweiligen Standorte. Ihre wertigen und nachhaltigen Ziegelfassaden gliedern sich durch changierende Ziegelfarben im jeweils ortstypischen Farbspektrum in das jeweilige Umfeld ein und werten es auf. Das aus der Umgebung abgeleitete Farbkonzept wird im Innenraum transponiert und weitergeführt. Dies lässt aus typisierten Gebäuden individuelle Feuerwachen werden.
Energie und Nachhaltigkeit.
Die energetische Anforderung der Hülle und Konstruktion richtet sich nach der aktuellen ENEV und der Leitlinie Energetische Planungsvorgaben der Stadt Nürnberg. Energieträger sind eine Wärmepumpe sowie Solarkollektoren auf dem Dach. Die robuste Gebäude- und Raumstruktur sowie die Verwendung von langlebigen und wartungsarmen Materialien, wie einer Sichtmauerwerksvorsatzschale, versprechen eine hohe Nachhaltigkeit und eine langfristige Wirtschaftlichkeit im Betrieb.








