LORBER PAUL ARCHITEKTUR & STÄDTEBAU
Wohnen in Kalk
Foto: Paul Ott
Das Wohnhaus an der Loestraße im Kalk ist ein zeitgemäßer geförderter Geschosswohnungsbau. Ein Gebäude, das sich im Quartier verankert, die Material- und Farbwelt der Umgebung aufnimmt, gleichzeitig aber eigenständig und qualitätsbewusst agiert.
Im Stadtteil Kalk, geprägt durch seine industrielle Vergangenheit und typische Backsteinfassaden, setzt das Projekt einen bewussten Bezug zur städtebaulichen Umgebung. Das Gebäude nimmt die Farb- und Materialästhetik des Ortes auf und schafft so eine Verbindung zwischen Umgebung und Neubau – ohne sich anzubiedern, sondern mit eigenständigem Ausdruck.
Die Fassadengestaltung orientiert sich bewusst an der industriellen Vorgeschichte des Stadtteils: Gedeckte Rottöne in unterschiedlichen Abstufungen dominieren das Erscheinungsbild. Die Farbwahl greift die Farbtöne typischer Backsteinfassaden auf und schafft damit eine gestalterische Verbindung zur Umgebung.
Am Sockelgeschoss erfolgt ein Materialwechsel, der das Gebäude im Erdgeschoss klar im Stadtraum verankert. Zudem sorgen Putzfaschen an den Fensteröffnungen dafür, dass die Fassade gestalterisch akzentuiert wirkt – klar, aufgeräumt und zugleich lebendig.
Die Balkone setzen sich bewusst als weiße Kuben von der Fassadenfarbe ab – ein gestalterisches Mittel, um Tiefe, Rhythmus und Lebendigkeit in der Fassadenwirkung zu erzeugen und gleichzeitig eine klare Aussage zu treffen.
Die Kombination aus großzügigen Fensterformaten, privaten Freisitzen und einem klar strukturierten Fassadenkonzept schafft Räume, die eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Zur Steigerung der Wohnqualität sind bodentiefe Fensterformate vorgesehen — sie sorgen für viel Tageslicht, großzügige Ausblicke und eine offene Raumwirkung.
Jede Wohnung erhält einen Freisitz (Balkon oder Loggia), der als privater Außenraum dient und den Wohnwert erhöht.Im Innen- und Außenraum werden gute Bedingungen für Wohnen und Gemeinschaft geschaffen: Der Hof als Spiel- und Aufenthaltsfläche ergänzt das Wohnangebot im Quartier. Die Gestaltung der Freiräume unterstützt Nachbarschaft und Aufenthalt, nicht nur Durchgang.
Das Projekt leistet mehr als nur Wohnraum: Es trägt zur Quartiersentwicklung bei, indem es städtebaulich und architektonisch einen Impuls setzt. Der Bezug zur industriellen Typologie von Kalk, der Einsatz lebendiger Farb- und Materialigkeit sowie die klare Strukturierung des Baukörpers machen das Gebäude zu einer Bereicherung im Bestand.
Auftraggeber
GAG Immobilien
Freiraum
Reinders Landschaftsarchitekten
Im Stadtteil Kalk, geprägt durch seine industrielle Vergangenheit und typische Backsteinfassaden, setzt das Projekt einen bewussten Bezug zur städtebaulichen Umgebung. Das Gebäude nimmt die Farb- und Materialästhetik des Ortes auf und schafft so eine Verbindung zwischen Umgebung und Neubau – ohne sich anzubiedern, sondern mit eigenständigem Ausdruck.
Die Fassadengestaltung orientiert sich bewusst an der industriellen Vorgeschichte des Stadtteils: Gedeckte Rottöne in unterschiedlichen Abstufungen dominieren das Erscheinungsbild. Die Farbwahl greift die Farbtöne typischer Backsteinfassaden auf und schafft damit eine gestalterische Verbindung zur Umgebung.
Am Sockelgeschoss erfolgt ein Materialwechsel, der das Gebäude im Erdgeschoss klar im Stadtraum verankert. Zudem sorgen Putzfaschen an den Fensteröffnungen dafür, dass die Fassade gestalterisch akzentuiert wirkt – klar, aufgeräumt und zugleich lebendig.
Die Balkone setzen sich bewusst als weiße Kuben von der Fassadenfarbe ab – ein gestalterisches Mittel, um Tiefe, Rhythmus und Lebendigkeit in der Fassadenwirkung zu erzeugen und gleichzeitig eine klare Aussage zu treffen.
Die Kombination aus großzügigen Fensterformaten, privaten Freisitzen und einem klar strukturierten Fassadenkonzept schafft Räume, die eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Zur Steigerung der Wohnqualität sind bodentiefe Fensterformate vorgesehen — sie sorgen für viel Tageslicht, großzügige Ausblicke und eine offene Raumwirkung.
Jede Wohnung erhält einen Freisitz (Balkon oder Loggia), der als privater Außenraum dient und den Wohnwert erhöht.Im Innen- und Außenraum werden gute Bedingungen für Wohnen und Gemeinschaft geschaffen: Der Hof als Spiel- und Aufenthaltsfläche ergänzt das Wohnangebot im Quartier. Die Gestaltung der Freiräume unterstützt Nachbarschaft und Aufenthalt, nicht nur Durchgang.
Das Projekt leistet mehr als nur Wohnraum: Es trägt zur Quartiersentwicklung bei, indem es städtebaulich und architektonisch einen Impuls setzt. Der Bezug zur industriellen Typologie von Kalk, der Einsatz lebendiger Farb- und Materialigkeit sowie die klare Strukturierung des Baukörpers machen das Gebäude zu einer Bereicherung im Bestand.
Auftraggeber
GAG Immobilien
Freiraum
Reinders Landschaftsarchitekten





