Penzel Valier
Organisation
Der neue Hauptsitz der CKW entwickelt sich aus einer klaren räumlichen Ordnung entlang einer zentralen Campusachse, welche die vielfältigen Nutzungen des Areals zu einem identitätsstiftenden Ganzen verbindet. Das Projekt versteht sich nicht als starre Setzung, sondern als robuste Strategie, die auf wechselnde Anforderungen reagieren kann und damit ein hohes Mass an Flexibilität für die unmittelbar anstehenden wie auch für spätere Etappen gewährleistet. Die Reussinsel in Emmen ist der Ursprungsort von CKW. Bereits 1894 nahm hier das erste Kraftwerk den Betrieb auf und legte damit den Grundstein für die heutige CKW. Städtebaulich wird die Anlage aus mehreren eigenständigen Bauvolumen gebildet, die zwischen Bestand und neuem Werkhof vermitteln und zu einer rhythmisch gegliederten Gesamtkomposition zusammenfinden. Die Gebäude reagieren auf die landschaftlich geprägte Situation mit einer zurückhaltenden Höhenentwicklung, präziser Staffelung und einer offenen Erdgeschosszone, welche visuelle Bezüge innerhalb des Areals und zur Umgebung ermöglicht. Die Hauptadresse wird an der westlichen Zufahrt gestärkt und über die Campusachse räumlich geklärt.
Modularität
Die Etappierung erlaubt eine schrittweise Entwicklung des Areals: mit dem Werkhof im Osten als erster Phase, der Ergänzung von Büro und weiteren Nutzungen in späteren Etappen sowie einem zusätzlichen Auftaktbau im Westen zur Vervollständigung des Campus. So entsteht ein geordnetes Gesamtbild ohne Restflächen und mit klaren Verbindungen. Dabei ist der Entwurf bewusst modular und flexibel angelegt, um sich an die sich wandelnden Bedürfnisse der CKW anzupassen. Die Organisation der Nutzungen folgt dem Prinzip kurzer Wege und hoher betrieblicher Effizienz. Der Werkhof wird über eine zentrale Werkstrasse erschlossen, welche Lager, Werkstätten, Anlieferung und Bereitstellung logisch miteinander verknüpft. Die Büros sind um zentrale Innenräume organisiert und ermöglichen durch freie Grundrisse eine flexible Anpassung an unterschiedliche Arbeits- und Lernformen. Der Bestand wird so weiterentwickelt, dass Ankunft, Adressbildung und Einbindung in das neue Freiraumkonzept gestärkt werden. Auch die Freiräume sind Teil dieser Gesamtstrategie. Die mittige Spina bildet als fussläufiges Rückgrat das Herzstück des Areals, verbindet die unterschiedlichen Einheiten und schafft mit Aufenthaltsbereichen, Vegetation und Wasserbezug eine eigenständige Atmosphäre.
Konstruktion und Materialität
An ausgewählten Gebäudefassaden sind Photovoltaikmodule als integraler Bestandteil vorgesehen. Ähnlich flexibel wie die modularen Gebäudestrukturen sind die variablen Fassadenvarianten, die sich an technische und gestalterische Anforderungen anpassen lassen. Die Photovoltaikanlage auf den extensiven Gründächern ist so konzipiert, dass die ökologische Funktion des Gründachs erhalten bleibt. Durch die erhöhte Positionierung der Photovoltaikmodule ergänzen sich regenerative Stromproduktion, Kühleffekte und Biodiversität auf derselben Dachfläche.
Der neue Hauptsitz der CKW entwickelt sich aus einer klaren räumlichen Ordnung entlang einer zentralen Campusachse, welche die vielfältigen Nutzungen des Areals zu einem identitätsstiftenden Ganzen verbindet. Das Projekt versteht sich nicht als starre Setzung, sondern als robuste Strategie, die auf wechselnde Anforderungen reagieren kann und damit ein hohes Mass an Flexibilität für die unmittelbar anstehenden wie auch für spätere Etappen gewährleistet. Die Reussinsel in Emmen ist der Ursprungsort von CKW. Bereits 1894 nahm hier das erste Kraftwerk den Betrieb auf und legte damit den Grundstein für die heutige CKW. Städtebaulich wird die Anlage aus mehreren eigenständigen Bauvolumen gebildet, die zwischen Bestand und neuem Werkhof vermitteln und zu einer rhythmisch gegliederten Gesamtkomposition zusammenfinden. Die Gebäude reagieren auf die landschaftlich geprägte Situation mit einer zurückhaltenden Höhenentwicklung, präziser Staffelung und einer offenen Erdgeschosszone, welche visuelle Bezüge innerhalb des Areals und zur Umgebung ermöglicht. Die Hauptadresse wird an der westlichen Zufahrt gestärkt und über die Campusachse räumlich geklärt.
Modularität
Die Etappierung erlaubt eine schrittweise Entwicklung des Areals: mit dem Werkhof im Osten als erster Phase, der Ergänzung von Büro und weiteren Nutzungen in späteren Etappen sowie einem zusätzlichen Auftaktbau im Westen zur Vervollständigung des Campus. So entsteht ein geordnetes Gesamtbild ohne Restflächen und mit klaren Verbindungen. Dabei ist der Entwurf bewusst modular und flexibel angelegt, um sich an die sich wandelnden Bedürfnisse der CKW anzupassen. Die Organisation der Nutzungen folgt dem Prinzip kurzer Wege und hoher betrieblicher Effizienz. Der Werkhof wird über eine zentrale Werkstrasse erschlossen, welche Lager, Werkstätten, Anlieferung und Bereitstellung logisch miteinander verknüpft. Die Büros sind um zentrale Innenräume organisiert und ermöglichen durch freie Grundrisse eine flexible Anpassung an unterschiedliche Arbeits- und Lernformen. Der Bestand wird so weiterentwickelt, dass Ankunft, Adressbildung und Einbindung in das neue Freiraumkonzept gestärkt werden. Auch die Freiräume sind Teil dieser Gesamtstrategie. Die mittige Spina bildet als fussläufiges Rückgrat das Herzstück des Areals, verbindet die unterschiedlichen Einheiten und schafft mit Aufenthaltsbereichen, Vegetation und Wasserbezug eine eigenständige Atmosphäre.
Konstruktion und Materialität
An ausgewählten Gebäudefassaden sind Photovoltaikmodule als integraler Bestandteil vorgesehen. Ähnlich flexibel wie die modularen Gebäudestrukturen sind die variablen Fassadenvarianten, die sich an technische und gestalterische Anforderungen anpassen lassen. Die Photovoltaikanlage auf den extensiven Gründächern ist so konzipiert, dass die ökologische Funktion des Gründachs erhalten bleibt. Durch die erhöhte Positionierung der Photovoltaikmodule ergänzen sich regenerative Stromproduktion, Kühleffekte und Biodiversität auf derselben Dachfläche.

