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raumstation Architekten

Hochbunker München

Neues Wohnen zwischen dicken Wänden und weitem Blick
hiepler, brunier,
hiepler, brunier,
Ort
München
Gebäudekategorie
Wohnen
Bauvorhaben
Sanierung
Jahr der Fertigstellung
2014
Material Fassade
Putz
Der siebengeschossige Hochbunker wurde im zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Die in die zwei Meter dicken Außenwände eingeschnittenen, großen Fenster schaffen eine neue Raumebene „in der Wand“. Sie zeugen von der grundsätzlichen Veränderung im Inneren des Gebäudes, ohne die geschlossene Figur des Bunkers in Frage zu stellen. Dabei folgen die Einschnitte einer festen Regel: Eine Öffnung pro Geschoss und Himmelsrichtung. Die geschichtliche Bedeutung wird nicht geleugnet, sondern thematisiert.

So, wie die „Fenster der Gegenwart“ asymmetrisch in die Fassade eingeschnitten werden, sind es im Inneren „Fenster in die Vergangenheit“, in denen die alten Oberflächen sichtbar bleiben.