Markus Guhl
Mit dem Restaurant am Stiftsberg 2 realisiert SCOPE Architekten als Generalplaner einen neuen Typus der Betriebsgastronomie: vom klassischen Versorgungsort zum sozialen Mittelpunkt des Campus. Auf rund 15.600 Quadratmetern vereint der Neubau Gastronomie, Schulungsbereiche und Mitarbeiterfitness in einer offenen räumlichen Struktur und schafft auf dem Unternehmenscampus in Neckarsulm einen neuen Ort für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft.
In exponierter Lage markiert das Gebäude als polygonaler Solitär den städtebaulichen Abschluss des Areals entlang der Konrad-Zuse-Straße. Die skulpturale Gebäudefigur reagiert auf einen Geländeversatz von rund vier Metern: Aus der Topografie entwickelt sich eine kraftvolle Sockelzone, über der der Baukörper als scheinbar schwebendes Volumen auskragt. Großzügige Verglasungen und eine präzise ausgearbeitete Metallfassade verleihen ihm zugleich Leichtigkeit und Präsenz.
Gemeinsam mit der vorgelagerten Plaza entsteht eine neue Mitte auf dem Campus. Die Freianlagen greifen die topografischen Versprünge auf und entwickeln sich als terrassierte Landschaft. So werden die umliegenden Campusbausteine miteinander vernetzt, Freiräume aktiviert und der Übergang zwischen Gebäude und Außenraum räumlich vermittelt.
Die Fassade ist wesentlicher Bestandteil der skulpturalen Wirkung. Gekantete Aluminiumbleche erzeugen ein rhythmisches Relief, dessen Erscheinung sich abhängig von Perspektive und Lichteinfall verändert. Im Zusammenspiel mit den großflächigen Verglasungen entsteht ein Wechsel zwischen Offenheit und Geschlossenheit: Transparente Bereiche geben Einblicke in das Innere, während die metallisch gefassten Flächen die Kontur des Baukörpers betonen.
Im Zentrum des Entwurfs steht die Idee, soziale Interaktion nicht nur funktional zu ermöglichen, sondern räumlich zu inszenieren. Das Betriebsrestaurant bildet das kommunikative Herz des Hauses. Aufgrund der hohen Kapazitätsanforderungen bei gleichzeitig kompakter Grundfläche wurde der Gastraum als vertikal organisierte Raumlandschaft entwickelt. Ein durchgängiges Rampensystem verbindet die unterschiedlichen Ebenen miteinander und macht Bewegung selbst zum Bestandteil der Architektur. Sichtachsen, räumliche Überlagerungen und wechselnde Perspektiven schaffen Orientierung und verbinden die einzelnen Bereiche zu einem zusammenhängenden Raumkontinuum.
Mit rund 4.300 Mahlzeiten täglich und 1.240 Sitzplätzen ist die Gastronomie auf eine außergewöhnlich hohe Frequenz ausgelegt. Über zwei Geschosse verteilen sich sechs thematisch differenzierte Gastronomiewelten mit jeweils eigener Materialität, Farbigkeit und Möblierung. Farblich differenzierte Counter unterstützen die Orientierung, während die unterschiedlichen Bereiche innerhalb der übergeordneten architektonischen Struktur jeweils eigene Atmosphären entwickeln. Ergänzt wird das Angebot durch ein ganztägig geöffnetes Mitarbeitercafé, das auch für informelle Treffen, After-Work-Formate und Veranstaltungen genutzt wird.
Über die Gastronomie hinaus erweitert ein Healthbereich mit Fitness- und Physiotherapieangeboten das Nutzungsspektrum. Flexible, über zwei Geschosse organisierte Schulungsbereiche mit Veranstaltungsflächen und Terrassen schaffen zusätzliche Orte für Weiterbildung, hybride Formate und abteilungsübergreifenden Austausch. Das öffentlich zugängliche Gebäude öffnet sich zugleich über den Unternehmenscampus hinaus und schafft eine Verbindung zur Umgebung.
Im Innenraum verbindet ein reduziertes Materialkonzept die unterschiedlichen Nutzungen. Sichtbetonoberflächen, Terrazzoböden und warme Holzelemente schaffen ein robustes und zugleich hochwertiges Umfeld. Die Beschränkung auf wenige prägende Materialien unterstützt die klare Lesbarkeit der Räume und bildet einen ruhigen architektonischen Rahmen für die vielfältigen Nutzungen und Gastronomiekonzepte.
So entsteht mit dem Restaurant am Stiftsberg 2 ein multifunktionaler Campusbaustein, der hohe funktionale und logistische Anforderungen mit einer eigenständigen architektonischen Figur verbindet. Gastronomie, Gesundheit, Weiterbildung und Begegnung werden in einem Gebäude zusammengeführt und machen aus dem ehemaligen Versorgungsbaustein einen zentralen sozialen Ort des Campus.
In exponierter Lage markiert das Gebäude als polygonaler Solitär den städtebaulichen Abschluss des Areals entlang der Konrad-Zuse-Straße. Die skulpturale Gebäudefigur reagiert auf einen Geländeversatz von rund vier Metern: Aus der Topografie entwickelt sich eine kraftvolle Sockelzone, über der der Baukörper als scheinbar schwebendes Volumen auskragt. Großzügige Verglasungen und eine präzise ausgearbeitete Metallfassade verleihen ihm zugleich Leichtigkeit und Präsenz.
Gemeinsam mit der vorgelagerten Plaza entsteht eine neue Mitte auf dem Campus. Die Freianlagen greifen die topografischen Versprünge auf und entwickeln sich als terrassierte Landschaft. So werden die umliegenden Campusbausteine miteinander vernetzt, Freiräume aktiviert und der Übergang zwischen Gebäude und Außenraum räumlich vermittelt.
Die Fassade ist wesentlicher Bestandteil der skulpturalen Wirkung. Gekantete Aluminiumbleche erzeugen ein rhythmisches Relief, dessen Erscheinung sich abhängig von Perspektive und Lichteinfall verändert. Im Zusammenspiel mit den großflächigen Verglasungen entsteht ein Wechsel zwischen Offenheit und Geschlossenheit: Transparente Bereiche geben Einblicke in das Innere, während die metallisch gefassten Flächen die Kontur des Baukörpers betonen.
Im Zentrum des Entwurfs steht die Idee, soziale Interaktion nicht nur funktional zu ermöglichen, sondern räumlich zu inszenieren. Das Betriebsrestaurant bildet das kommunikative Herz des Hauses. Aufgrund der hohen Kapazitätsanforderungen bei gleichzeitig kompakter Grundfläche wurde der Gastraum als vertikal organisierte Raumlandschaft entwickelt. Ein durchgängiges Rampensystem verbindet die unterschiedlichen Ebenen miteinander und macht Bewegung selbst zum Bestandteil der Architektur. Sichtachsen, räumliche Überlagerungen und wechselnde Perspektiven schaffen Orientierung und verbinden die einzelnen Bereiche zu einem zusammenhängenden Raumkontinuum.
Mit rund 4.300 Mahlzeiten täglich und 1.240 Sitzplätzen ist die Gastronomie auf eine außergewöhnlich hohe Frequenz ausgelegt. Über zwei Geschosse verteilen sich sechs thematisch differenzierte Gastronomiewelten mit jeweils eigener Materialität, Farbigkeit und Möblierung. Farblich differenzierte Counter unterstützen die Orientierung, während die unterschiedlichen Bereiche innerhalb der übergeordneten architektonischen Struktur jeweils eigene Atmosphären entwickeln. Ergänzt wird das Angebot durch ein ganztägig geöffnetes Mitarbeitercafé, das auch für informelle Treffen, After-Work-Formate und Veranstaltungen genutzt wird.
Über die Gastronomie hinaus erweitert ein Healthbereich mit Fitness- und Physiotherapieangeboten das Nutzungsspektrum. Flexible, über zwei Geschosse organisierte Schulungsbereiche mit Veranstaltungsflächen und Terrassen schaffen zusätzliche Orte für Weiterbildung, hybride Formate und abteilungsübergreifenden Austausch. Das öffentlich zugängliche Gebäude öffnet sich zugleich über den Unternehmenscampus hinaus und schafft eine Verbindung zur Umgebung.
Im Innenraum verbindet ein reduziertes Materialkonzept die unterschiedlichen Nutzungen. Sichtbetonoberflächen, Terrazzoböden und warme Holzelemente schaffen ein robustes und zugleich hochwertiges Umfeld. Die Beschränkung auf wenige prägende Materialien unterstützt die klare Lesbarkeit der Räume und bildet einen ruhigen architektonischen Rahmen für die vielfältigen Nutzungen und Gastronomiekonzepte.
So entsteht mit dem Restaurant am Stiftsberg 2 ein multifunktionaler Campusbaustein, der hohe funktionale und logistische Anforderungen mit einer eigenständigen architektonischen Figur verbindet. Gastronomie, Gesundheit, Weiterbildung und Begegnung werden in einem Gebäude zusammengeführt und machen aus dem ehemaligen Versorgungsbaustein einen zentralen sozialen Ort des Campus.









