Paul Eichholtz
Das von Walter Gropius entworfene und 1979 eröffnete Bauhaus-Archiv besitzt die weltweit um-fangreichste Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Die Aufgabe, das Gebäude um Ausstel-lungsräume von doppelter Fläche zu erweitern, verlangte nach einer sensiblen Gestaltung, die das kleine, ikonographische Gebäude nicht übertönt. Gleichzeitig bot sich die Chance, den Bau besser im Stadtraum zu verankern und seine Sichtbarkeit zu stärken.
Wir nutzen den topographischen Versprung zwischen dem Straßenniveau und dem Eingangsbe-reich des Bauhaus-Archivs, um die Ausstellungsflächen in einem Sockelgeschoss unter dem Vor-platz anzuordnen. Auf dem Vorplatz entsteht ein filigraner Turm mit dem Haupteingang zum Muse-um. Er hält den Blick auf die markante Ansicht des Bestandes frei und macht das Ensemble im Stadtraum sichtbar. Im Turm sind die öffentlichen Angebote des Museums zusammengefasst, die ebenso wie die experimentelle Tragstruktur auf das Selbstverständnis des Bauhauses Bezug neh-men. Das Foyer des Museums ist um einen Innenhof angelegt, der den abgesenkten Garten des Bestandbaus nachzeichnet und die Erweiterungsflächen mit dem vorhandenen Gebäude zu einem neuen Ganzen verbindet.
Der Bau von Walter Gropius wird denkmalgerecht saniert und nimmt künftig die Archiv- und For-schungsbereiche auf. Von den Zwängen der Ausstellungsanforderungen befreit, kann er so nach langen Jahren wieder seine volle räumliche Wirkung entfalten.
Wir nutzen den topographischen Versprung zwischen dem Straßenniveau und dem Eingangsbe-reich des Bauhaus-Archivs, um die Ausstellungsflächen in einem Sockelgeschoss unter dem Vor-platz anzuordnen. Auf dem Vorplatz entsteht ein filigraner Turm mit dem Haupteingang zum Muse-um. Er hält den Blick auf die markante Ansicht des Bestandes frei und macht das Ensemble im Stadtraum sichtbar. Im Turm sind die öffentlichen Angebote des Museums zusammengefasst, die ebenso wie die experimentelle Tragstruktur auf das Selbstverständnis des Bauhauses Bezug neh-men. Das Foyer des Museums ist um einen Innenhof angelegt, der den abgesenkten Garten des Bestandbaus nachzeichnet und die Erweiterungsflächen mit dem vorhandenen Gebäude zu einem neuen Ganzen verbindet.
Der Bau von Walter Gropius wird denkmalgerecht saniert und nimmt künftig die Archiv- und For-schungsbereiche auf. Von den Zwängen der Ausstellungsanforderungen befreit, kann er so nach langen Jahren wieder seine volle räumliche Wirkung entfalten.


