Uniola Landschaftsarchitektur Stadtplanung
Chisinauer Platz
MWSP Johannes Vogt
Der Quartiersplatz an der Schnittstelle der drei Hauptachsen, Wachenheimer Straße, Anna-Sammet-Straße und Völklinger Straße stellt die grüne, kühlende Mitte für das neue Quartier Spinelli dar.
Die Baumreihen und Alleen der hinführenden Straßen verdichten sich zu einem gemischten, urbanen Stadtwald, einem einladenden Ort für die Bürger/innen und Besucher/innen, mit all seinen Vorteilen in Bezug auf Gesundheit, Stadtökologie und Kultur. Die Baumarten aus den Straßen werden dabei mit weiteren stadtklimaverträglichen Baumarten wie Tulpenbaum, Blasen-Esche, Hopfenbuche und Blumen- Esche ergänzt.
Gleichwohl bleibt er befestigter Platz und in vielfältiger, divergierender Art nutzbar. Die prägende Belagsmaterialität der früheren Kasernennutzung aufgreifend, wird der Platz mit Ortbeton befestigt. Der gesäuerte, helle Rand wird zur Mitte hin dunkler, immer stärker aufgelöst und geht in eine dunkle, wassergebundene Decke über. Spartentrassen zeichnen sich durch kleinteiligere Fertigteilplatten ab.
Dem Entwässerungskonzept liegt der Grundgedanke der Schwammstadt zu Grunde. Dabei wird anfallendes Regenwasser lokal über unterirdische Baumrigolen aufgenommen und gespeichert, anstatt es zu kanalisieren und abzuleiten. Dadurch werden Überflutungen bei Starkregenereignissen vermieden, das Stadtklima verbessert und die Gesundheit von Stadtbäumen gefördert. Für die 52 Bäume steht ein Schwammkörper mit einem Volumen von ca. 1.700 m3 zur Verfügung.
Auf dem Quartiersplatz werden zwei Szenarien unterschieden: das 5-jährliche und das 100-jährliche Regenereignis. Wobei im Überflutungsfall auch Regenwasser der angrenzenden Straßen über den Platz abgeleitet wird. Ziel des Systems ist die dezentrale Regenwasserversickerung mit definierten Wasserwegen, die zudem die Pflanzen mit Wasser versorgt. Das anfallende Regenwasser kann ohne den Einsatz spezieller Filtermethoden in die Baum-Rigolen eingeleitet werden. Diese wirken als Filter, bevor das Wasser über den Schwammkörper oder zusätzlichen Überlaufrigolen dem Grundwasser zugeführt wird.
Die Baumreihen und Alleen der hinführenden Straßen verdichten sich zu einem gemischten, urbanen Stadtwald, einem einladenden Ort für die Bürger/innen und Besucher/innen, mit all seinen Vorteilen in Bezug auf Gesundheit, Stadtökologie und Kultur. Die Baumarten aus den Straßen werden dabei mit weiteren stadtklimaverträglichen Baumarten wie Tulpenbaum, Blasen-Esche, Hopfenbuche und Blumen- Esche ergänzt.
Gleichwohl bleibt er befestigter Platz und in vielfältiger, divergierender Art nutzbar. Die prägende Belagsmaterialität der früheren Kasernennutzung aufgreifend, wird der Platz mit Ortbeton befestigt. Der gesäuerte, helle Rand wird zur Mitte hin dunkler, immer stärker aufgelöst und geht in eine dunkle, wassergebundene Decke über. Spartentrassen zeichnen sich durch kleinteiligere Fertigteilplatten ab.
Dem Entwässerungskonzept liegt der Grundgedanke der Schwammstadt zu Grunde. Dabei wird anfallendes Regenwasser lokal über unterirdische Baumrigolen aufgenommen und gespeichert, anstatt es zu kanalisieren und abzuleiten. Dadurch werden Überflutungen bei Starkregenereignissen vermieden, das Stadtklima verbessert und die Gesundheit von Stadtbäumen gefördert. Für die 52 Bäume steht ein Schwammkörper mit einem Volumen von ca. 1.700 m3 zur Verfügung.
Auf dem Quartiersplatz werden zwei Szenarien unterschieden: das 5-jährliche und das 100-jährliche Regenereignis. Wobei im Überflutungsfall auch Regenwasser der angrenzenden Straßen über den Platz abgeleitet wird. Ziel des Systems ist die dezentrale Regenwasserversickerung mit definierten Wasserwegen, die zudem die Pflanzen mit Wasser versorgt. Das anfallende Regenwasser kann ohne den Einsatz spezieller Filtermethoden in die Baum-Rigolen eingeleitet werden. Diese wirken als Filter, bevor das Wasser über den Schwammkörper oder zusätzlichen Überlaufrigolen dem Grundwasser zugeführt wird.



