Christian Rothe
Die denkmalgeschützte Konsumzentrale im Leipziger Westen ist ein besonderes Zeugnis Leipziger Industriekultur. Sie wurde von 1930 bis 1932 von Fritz Höger erbaut und umfasst sechs verschiedene Bauteile: das Alte Lager, das Depot, das Alte Kontor und das Neue Kontor sowie eine Werkstatt und einen Neubau. Das gesamte Baudenkmal wird bis 2026 umfassend saniert und erweitert. Neben modernen Büro- und Gewerbeflächen entstehen Räume für Co-Working, Veranstaltungen und Konferenzen. Der Schwerpunkt der Sanierung und Neugestaltung liegt auf der Erhaltung des charakteristischen Areals, das den Leipziger Westen seit fast 100 Jahren prägt. Das Ensemble bleibt in seiner Strahlkraft erhalten und wird durch Neubauten, Regenerationsflächen und unterschiedliche Nutzungen ergänzt. So wandelt sich das Quartier in einen lebendigen Stadtbaustein.








