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WES LandschaftsArchitektur

Umgestaltung Mittleres Paderquellgebiet, Paderborn

STÄDTISCHE QUELLEN
Helge Mundt
Helge Mundt
Ort
Paderborn
Gebäudekategorie
Städtebau
Bauvorhaben
Umbau
Jahr der Fertigstellung
2019
Material Fassade
Werkstein
Architektenpreis
1. Preis Bundespreis Stadtgrün 2020
Kategorie „Gebaut“ 1. Preis polis Award 2020
Kategorie „Reaktivierte Zentren“ Auszeichnung „Vorbildliche Bauten Nordrhein-Westfalen 2020“
Das Paderquellgebiet ist ein naturnahes, wenig berührtes Gebiet in direkter Nähe zur städtisch-historisch geprägten Kulturlandschaft Paderborns mit ihrer besonderen Denkmaltopografie. Als „Nationales Projekt des Städtebaus“ gefördert, umfasst die Neugestaltung der Freiflächen die Renaturierung der einzigartigen, innerstädtischen Quellen und Flussläufe im mittleren Paderquellgebiet. Die Öffnung der Grünflächen sowie eine verbesserte Wegeführung fördern die Wahrnehmbarkeit der Flusslandschaft. Gleichzeitig sichern eine naturnahe Ausgestaltung und ökologische Durchgängigkeit das Stadtklima und die Biodiversität vor Ort.

Zur Verbesserung der Naherholungs- und Aufenthaltsqualitäten wird der Vorplatz der Paderhalle um Baumgruppen und Sitzmöglichkeiten ergänzt und zum erweiterten Foyer vergrößert, das die Besucher zum Verweilen einlädt. Große Bankelemente säumen den Platzbereich und grenzen ihn zum Parkplatz ab. Sitzstufen in der Uferböschung schaffen in besonderen Bereichen neue Nutzerangebote.

Das Areal des ehemaligen Haxthausenhofes wird von Rhododendren räumlich gefasst zu einem städtischen Garten entwickelt. Rasenmodellierungen deuten den historischen Standort der Villa Haxthausen an und verweisen zusammen mit der historischen Gartenmauer, die teilweise auf Sitzhöhe reduziert wird, auf die geschichtlichen Hintergründe der Stadt.