Philip Kistner
Zeitlos und zurückhaltend fügt sich der denkmalgeschützte Bestandsbau von Fritz Schaller in die einheitlich gestaltete Siedlung im Kölner Süden ein. Erst im rückwärtigen Bereich wird sichtbar, wie umfassend die Erweiterung und Sanierung des Hauses gedacht wurde. Entstanden ist eine Raumfolge zum Licht, die den Bestand behutsam weiterentwickelt und neue Aufenthaltsqualitäten schafft.
Ausgangspunkt waren die wachsenden Anforderungen einer Familie, denen der bestehende Grundriss nicht mehr gerecht wurde. Da eine oberirdische Erweiterung aus denkmalpflegerischen Gründen ausgeschlossen war, entstand die Lösung unterhalb des Gartens. In mehreren unterirdischen Ebenen wurden zusätzliche Räume geschaffen, die Licht, Offenheit und Rückzug miteinander verbinden.
Herzstück der Erweiterung ist eine loungeartige Aufenthaltsfläche mit direktem Bezug zum Lichthof und Garten. Eine filigrane, vollständig zu öffnende Fensterfront lässt Innen- und Außenraum ineinander übergehen und verstärkt die Verbindung zum Tageslicht. Ergänzt wird die neue Raumwelt durch Arbeitsbereiche, Spiel- und Begegnungsflächen sowie einen atmosphärisch inszenierten Weinkeller. Trotz der klaren Differenzierung zwischen Bestand und Neubau entsteht ein zusammenhängendes Ensemble, das Alt und Neu selbstverständlich miteinander verbindet.
Ausgangspunkt waren die wachsenden Anforderungen einer Familie, denen der bestehende Grundriss nicht mehr gerecht wurde. Da eine oberirdische Erweiterung aus denkmalpflegerischen Gründen ausgeschlossen war, entstand die Lösung unterhalb des Gartens. In mehreren unterirdischen Ebenen wurden zusätzliche Räume geschaffen, die Licht, Offenheit und Rückzug miteinander verbinden.
Herzstück der Erweiterung ist eine loungeartige Aufenthaltsfläche mit direktem Bezug zum Lichthof und Garten. Eine filigrane, vollständig zu öffnende Fensterfront lässt Innen- und Außenraum ineinander übergehen und verstärkt die Verbindung zum Tageslicht. Ergänzt wird die neue Raumwelt durch Arbeitsbereiche, Spiel- und Begegnungsflächen sowie einen atmosphärisch inszenierten Weinkeller. Trotz der klaren Differenzierung zwischen Bestand und Neubau entsteht ein zusammenhängendes Ensemble, das Alt und Neu selbstverständlich miteinander verbindet.









