Benjamin von Pidoll Architektur & Interieur
Haus GOE
Verantwortungsvoller Stadtbaustein - Freiraum in urbaner Dichte
Marie Kreibich
Inmitten eines gewachsenen Kölner Wohnquartiers besetzt der Neubau eine markante Ecklage innerhalb des Blockrandes. Nach intensiver Prüfung des Bestands fiel die Entscheidung zugunsten eines Neubaus, der die besonderen Bedingungen des Grundstücks, die urbane Ausrichtung und die begrenzte Öffnung zum Garten bewusst aufnimmt.
Entstanden ist ein Haus mit fließenden, wandelbaren Räumen, die sich über einen patioartigen Außenbereich in mehrere Richtungen öffnen. Raumhohe Schiebetüren ermöglichen dabei flexible Zonierungen und erinnern an die räumliche Offenheit traditioneller japanischer Wohnhäuser. Insgesamt prägen zwölf bewusst gestaltete Schiebetüren das Interieur und machen Wandelbarkeit zum zentralen Prinzip des Hauses im Alltag ebenso wie langfristig.
Großzügige Einbauten und integrierte Stauraumlösungen lassen Technik und Alltägliches dezent in den Hintergrund treten. Möbel und Schrankelemente wirken raumbildend und verbinden die Bereiche über Geschosse hinweg zu einem zusammenhängenden Ensemble. Offene Raumfolgen, ein knapp sechs Meter hoher Luftraum und die skulpturalen Treppenräume schaffen Sichtbezüge und fördern die Kommunikation zwischen den Ebenen.
Besonderes Augenmerk galt der Materialität. Der Klinker der Fassade setzt sich bis in den Innenraum fort und verbindet Außen- und Innenwahrnehmung zu einer ruhigen, stimmigen Gesamtatmosphäre. Wiederkehrende Oberflächen, sanfte Farbtöne und präzise ausgearbeitete Details verleihen dem Haus eine zurückhaltende, sinnliche Qualität, die sich oft erst auf den zweiten Blick erschließt.
Entstanden ist ein Haus mit fließenden, wandelbaren Räumen, die sich über einen patioartigen Außenbereich in mehrere Richtungen öffnen. Raumhohe Schiebetüren ermöglichen dabei flexible Zonierungen und erinnern an die räumliche Offenheit traditioneller japanischer Wohnhäuser. Insgesamt prägen zwölf bewusst gestaltete Schiebetüren das Interieur und machen Wandelbarkeit zum zentralen Prinzip des Hauses im Alltag ebenso wie langfristig.
Großzügige Einbauten und integrierte Stauraumlösungen lassen Technik und Alltägliches dezent in den Hintergrund treten. Möbel und Schrankelemente wirken raumbildend und verbinden die Bereiche über Geschosse hinweg zu einem zusammenhängenden Ensemble. Offene Raumfolgen, ein knapp sechs Meter hoher Luftraum und die skulpturalen Treppenräume schaffen Sichtbezüge und fördern die Kommunikation zwischen den Ebenen.
Besonderes Augenmerk galt der Materialität. Der Klinker der Fassade setzt sich bis in den Innenraum fort und verbindet Außen- und Innenwahrnehmung zu einer ruhigen, stimmigen Gesamtatmosphäre. Wiederkehrende Oberflächen, sanfte Farbtöne und präzise ausgearbeitete Details verleihen dem Haus eine zurückhaltende, sinnliche Qualität, die sich oft erst auf den zweiten Blick erschließt.









