Marie Kreibich
In einem gewachsenen, kleinteilig strukturierten Wohnquartier entsteht ein Einfamilienhaus als zurückgezogenes Hinterhaus. Die Lage in zweiter Reihe schafft einen geschützten, ruhigen Ort mit fast landschaftlicher Atmosphäre, geprägt von dichter Vegetation. Eine große Rotbuche auf dem angrenzenden Grünstreifen übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Ihre Krone überspannt Teile des Grundstücks und bestimmt Licht, Schatten und die atmosphärische Wirkung des Hauses im Tages- und Jahresverlauf.
Konsequent richtet sich die Architektur zum Garten aus, während der Straßenraum bewusst ausgeblendet bleibt. Dadurch verlagert sich der Fokus vollständig in den Grünraum, der zum prägenden Bezugspunkt des Wohnens wird. Im Erdgeschoss entsteht eine offene Wohnlandschaft aus Kochen, Essen und Wohnen, die durch einen zentral gesetzten Kamin subtil gegliedert ist, ohne ihre Großzügigkeit zu verlieren. Großzügige Öffnungen und präzise gesetzte Blickachsen verbinden Innen- und Außenraum zu einer durchlässigen Wohnsituation.
Vertikal strukturiert wird das Haus durch einen skulptural ausgebildeten Treppenraum, der über zwei Geschosse belichtet ist und als räumliche Mitte fungiert. Er führt Tageslicht tief in den Grundriss und verbindet die Ebenen miteinander, wodurch eine starke räumliche Durchlässigkeit entsteht.
Im Obergeschoss verändern sich die räumlichen Bezüge: Hier orientieren sich die Räume stärker zum Himmel und zur Baumkrone und entwickeln ruhigere, geschützte Rückzugsbereiche mit hoher Privatheit. Insgesamt entsteht ein zurückhaltendes, klar gegliedertes Haus, das Offenheit und Intimität verbindet und sensibel auf seine grüne Umgebung reagiert.
Konsequent richtet sich die Architektur zum Garten aus, während der Straßenraum bewusst ausgeblendet bleibt. Dadurch verlagert sich der Fokus vollständig in den Grünraum, der zum prägenden Bezugspunkt des Wohnens wird. Im Erdgeschoss entsteht eine offene Wohnlandschaft aus Kochen, Essen und Wohnen, die durch einen zentral gesetzten Kamin subtil gegliedert ist, ohne ihre Großzügigkeit zu verlieren. Großzügige Öffnungen und präzise gesetzte Blickachsen verbinden Innen- und Außenraum zu einer durchlässigen Wohnsituation.
Vertikal strukturiert wird das Haus durch einen skulptural ausgebildeten Treppenraum, der über zwei Geschosse belichtet ist und als räumliche Mitte fungiert. Er führt Tageslicht tief in den Grundriss und verbindet die Ebenen miteinander, wodurch eine starke räumliche Durchlässigkeit entsteht.
Im Obergeschoss verändern sich die räumlichen Bezüge: Hier orientieren sich die Räume stärker zum Himmel und zur Baumkrone und entwickeln ruhigere, geschützte Rückzugsbereiche mit hoher Privatheit. Insgesamt entsteht ein zurückhaltendes, klar gegliedertes Haus, das Offenheit und Intimität verbindet und sensibel auf seine grüne Umgebung reagiert.









