Burckhardt
Schweizer Botschaft, Seoul
Hélène Binet
Der preisgekrönte Neubau für die Schweizer Botschaft in Südkorea vereint traditionelle Handwerkskunst mit den hohen Anforderungen an eine repräsentative Architektur. Das Botschaftsgebäude ist ein Sinnbild für Integration und Offenheit, das Heimische und das Fremde, aber auch für den urbanen und den diplomatischen Raum.
Der Entwurf für die Schweizer Botschaft interpretiert das «Hanok» neu, das traditionelle koreanische Hofhaus. Gleichzeitig werden darin die hohen Sicherheitsanforderungen mit dem repräsentativen Charakter einer Botschaft in Einklang gebracht. Das Gebäude im Herzen von Seoul vermittelt die Verbindung zwischen den beiden Kulturen.
Der traditionelle Hanok ist einstöckig und besteht aus Holz, Lehm, Stein und Reispapier. Unsere Neuinterpretation aus Holz, Glas und Beton hat drei Stockwerke. Während die Fassaden in den Aussenbereichen aus Sichtbeton bestehen, sind die Fassaden zum Hof hin aus Holz und Glas. Die ausgeführten Details sind das Resultat einer engen Zusammenarbeit zwischen Burckhardt und lokalen Unternehmen.
Recherchen über die traditionelle koreanische Architektur haben Parallelen zwischen dem Hanok und der Funktionsweise einer Botschaft aufgedeckt: Im Hanok sind alle Räume um den Innenhof angeordnet, der sie miteinander verbindet. Ebenso erfordert die Funktionsweise einer Botschaft starke räumliche Beziehungen zwischen den verschiedenen Einheiten: der Kanzlei, den Repräsentationsräumen und dem Wohnbereich.
Ziel der Architektur war, mit viel Bescheidenheit und dem Blick des Fremden eine angemessene Antwort auf den Ort zu finden, an dem das Gebäude verankert ist. Anstatt mit der Fülle der neuen Wohn-Hochhäuser zu konkurrieren, wurde ein bescheidenes, zweistöckiges Gebäude vorgeschlagen, das sich um seinen Innenhof windet. Die verschiedenen Bereiche der Botschaft wie Arbeits- und Gemeinschaftsräume, Empfangsbereiche, aber auch die Residenz des Botschafters sind auf den zentralen Hof ausgerichtet, der sie miteinander verbindet. Regelmässig finden hier Veranstaltungen statt.
Der Entwurf für die Schweizer Botschaft interpretiert das «Hanok» neu, das traditionelle koreanische Hofhaus. Gleichzeitig werden darin die hohen Sicherheitsanforderungen mit dem repräsentativen Charakter einer Botschaft in Einklang gebracht. Das Gebäude im Herzen von Seoul vermittelt die Verbindung zwischen den beiden Kulturen.
Der traditionelle Hanok ist einstöckig und besteht aus Holz, Lehm, Stein und Reispapier. Unsere Neuinterpretation aus Holz, Glas und Beton hat drei Stockwerke. Während die Fassaden in den Aussenbereichen aus Sichtbeton bestehen, sind die Fassaden zum Hof hin aus Holz und Glas. Die ausgeführten Details sind das Resultat einer engen Zusammenarbeit zwischen Burckhardt und lokalen Unternehmen.
Recherchen über die traditionelle koreanische Architektur haben Parallelen zwischen dem Hanok und der Funktionsweise einer Botschaft aufgedeckt: Im Hanok sind alle Räume um den Innenhof angeordnet, der sie miteinander verbindet. Ebenso erfordert die Funktionsweise einer Botschaft starke räumliche Beziehungen zwischen den verschiedenen Einheiten: der Kanzlei, den Repräsentationsräumen und dem Wohnbereich.
Ziel der Architektur war, mit viel Bescheidenheit und dem Blick des Fremden eine angemessene Antwort auf den Ort zu finden, an dem das Gebäude verankert ist. Anstatt mit der Fülle der neuen Wohn-Hochhäuser zu konkurrieren, wurde ein bescheidenes, zweistöckiges Gebäude vorgeschlagen, das sich um seinen Innenhof windet. Die verschiedenen Bereiche der Botschaft wie Arbeits- und Gemeinschaftsräume, Empfangsbereiche, aber auch die Residenz des Botschafters sind auf den zentralen Hof ausgerichtet, der sie miteinander verbindet. Regelmässig finden hier Veranstaltungen statt.



