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E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten

Kunst-Campus, Berlin

Ort
Berlin
Gebäudekategorie
Kultur
Bauvorhaben
Neubau
Seit Josef Paul Kleihues‘ Umbau des ehemaligen Hamburger Bahnhofs zum „Museum für Gegenwart“ der SMPK befindet sich das Areal in einem Transformationsprozess von einem Ort der Infrastruktur zu einem Ort der Kunstvermittlung: Zwischen der Erweiterung des Bahnhofsgebäudes und den ehemaligen Lagerhallen entlang des kleinen Spandauer Schifffahrtskanals bildet der Neubau die Eingangssituation für den zwischen den bestehenden Hallen und der seit 2004 im Hamburger Bahnhof ansässigen F. C. Flick Stiftung gelegenen Kunst-Campus.

Gemäß seinem Selbstverständnis als „Galeriehaus“ inszeniert der Neubau die Begrifflichkeiten des Ausstellens, Vermittelns und der Kommunikation im Inneren als skulpturale, raumumfassende Geste, in deren Zentrum zwei unterschiedliche Treppensysteme stehen: Während die Fluchttreppe eingehaust organisiert ist, entfaltet sich die repräsentative Erschließung darüber frei im Raum.

Den Eingang auf der Stirnseite zur Invalidenstraße markiert im Erdgeschoss eine filigran zurückspringende Kerbung in der Volumetrie des Galeriegebäudes.