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EM2N

Theater 11, Zürich, Schweiz

© Roger Frei
© Roger Frei
Ort
Zürich
Gebäudekategorie
Theater, Opernhäuser, Konzertsäle, Kinos
Bauvorhaben
Umbau/Sanierung
Jahr der Fertigstellung
2006
Immer häufiger werden wir uns in naher Zukunft mit der Bausubstanz aus den 1960er und 1970er Jahren auseinandersetzen müssen, die den heutigen funktionalen und technischen Anforderungen nicht mehr genügt. In diesem Fall handelte es sich um ein sanierungsbedürftiges Theater in Zürich Nord, das für einen rentablen Betrieb 700 zusätzliche Sitze und mehr Foyerflächen benötigte.
Diese programmatischen Vorgaben und der limitierte Budgetrahmen bildeten für uns die Ausgangslage für die radikale Transformation des Bestandes in ein zeitgemässes Musical-Theater. Unser Projekt ‘kannibalisiert’ bestehende Bauteile wie das Untergeschoss und den Bühnenturm. Das neue Volumen reagiert differenziert auf die unterschiedlichen Massstäblichkeiten des Kontextes. So behoben wir die städtebaulichen Defizite des alten Gebäudes.
Idealerweise entsteht zwischen der Nutzung eines Gebäudes, seinem architektonischen Ausdruck und den Kosten ein konzeptioneller Zusammenhang. Aufgrund der Bauten in der Umgebung – Messe, Hallenstadion – strebten wir einen direkten, rohen und industriell geprägten Ausdruck an. Die Fassade aus gefalzten Lochblechen erinnert tagsüber an Industriebauten. Nachts beginnen die hinter der durchscheinenden Membran liegenden Fenster zu leuchten und verwandeln den Bau in eine festliche Laterne. Das Treiben im Foyer wird durch grosse «Augen» nach aussen getragen.

Projektstandort
Thurgauerstrasse 7, CH–8050 Zürich, Schweiz

Auftragsart
Wettbewerb

Auftraggeber
MCH Messe  Schweiz (Zürich) AG

Termine
Wettbewerb: 2003, 1. Preis
Planungsphase: 2003–2005
Bauphase: 2005–2006

Grösse
Geschossfläche: 9188 m2

Kosten

27.2 Mio. CHF


Immer häufiger werden wir uns in naher Zukunft mit der Bausubstanz aus den 1960er und 1970er Jahren auseinandersetzen müssen, die den heutigen funktionalen und technischen Anforderungen nicht mehr genügt. In diesem Fall handelte es sich um ein sanierungsbedürftiges Theater in Zürich Nord, das für einen rentablen Betrieb 700 zusätzliche Sitze und mehr Foyerflächen benötigte.