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feld72 architekten

Vexations

Basierend auf der Klavier-Komposition des Musikexzentrikers entstand eine ausgeklügelte Rauminstallation, die ein besonderes Klang-Erlebnis ermöglicht: Das Publikum taucht in ein aussergewöhnliches Spiel mit Raum, Zeit und Wiederholung ein.

Selbst Teil der Installation, sind alle BesucherInnen eingeladen, parallel zur live gespielten Klaviermusik mit Handlungsanweisungen zu spielen und persönliche Wahrnehmungsebenen auszuloten.

Der Vorschlag Saties, das Werk 840 Mal hintereinander und in langsamem Tempo zu spielen, um dessen meditativen Charakter zu erleben, stellt den oder die Pianisten vor eine große Herausforderung, physisch wie geistig. Diese Aufgabe teilen sich Kerstin Kussmaul, Jan Burkhardt und der Satie-Experte Stephen Whittington.

Das Publikum erhält vor dem Eintreten in die Raum/Klang/Performance-Installation Handlungsanweisungen, um spielerisch mit Wahrnehmungsebenen spielen zu können. Auf jeden Fall sind alle BesucherInnen beim Eintritt in die große Rauminstallation gleichzeitig RezipientIn und AkteurIn. Durch das Tempo der musikalischen Durchführung ergibt sich eine Gesamtdauer von ca. 21h.