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Freivogel Mayer Architekten

Umnutzung Retourengebäude

Dietmar Strauß, Besigheim
Dietmar Strauß, Besigheim
Ort
Pforzheim
Gebäudekategorie
Wohn-, Geschäftshäuser
Bauvorhaben
Umbau
Jahr der Fertigstellung
2026
Material Fassade
Metall
Architektenpreis
2026 Auszeichnung "Beispielhaftes Bauen" der Architektenkammer Baden-Württemberg
Nach Verlagerung der Logistik der Bruno Bader GmbH & Co. KG wird das ehemalige Retourengebäude in der Maximilianstraße saniert und mit neuen Nutzungen bespielt. Das Vorhaben umfasst die Umnutzung des Grundstücks mit bestehendem Retourengebäude westlich der Pforzheimer Innenstadt. Ein Teil der Fläche wird weiterhin als Lager-, Büro- und Verkaufsfläche der Firma Bader genutzt. Die übrigen Flächen sind für Wohnungen, ein Gesundheitszentrum, eine Kindertagesstätte, Gewerbe und Einzelhandel vorgesehen.

Nachhaltige Baumaterialien, ein hoher energetischer Standard und die Sichtbarmachung der vorhandenen Technik stehen im Mittelpunkt der Planungen. Die Umwandlung der Immobilie soll langfristigen, großflächigen Leerstand in Pforzheim vermeiden und gleichzeitig dringend notwendigen Wohnraum in der Stadt schaffen. Daher ist es ein nachhaltiger und zukunftsfähiger Ansatz, die sich optimal ergänzenden unterschiedlichen Folgenutzungen in dem Bestandsgebäude unterzubringen.

Im dritten Geschoss wird die Kindertagesstätte mit rund 1300m² Bruttogrundfläche integriert. Die Umgestaltung umfasst fünf Gruppenräume, einen Mehrzweckraum, einen großzügigen Spielbereich sowie sanitäre Anlagen und einen Verwaltungsbereich. Über die Frankstraße wird ein barrierefreier Zugang zur KITA geschaffen. Die Außenspielfläche wird auf dem Dach des Bestandsgebäudes realisiert, um eine großzügige Spielfläche im Freien zu bieten.
Neben dem Gesundheitszentrum wird Wohnraum die übrigen Flächen einnehmen. Aufgrund der vorgefundenen Baustruktur sind hier insbesondere Lofts für günstiges Wohnen geplant. Einzelhandel sowie das Gesundheitszentrum als Ergänzung in den weiteren Geschossen bilden einen zukunftsfähigen Ansatz, die sich optimal ergänzende unterschiedliche Folgenutzungen in dem Bestandsgebäude unterzubringen.
Zur Unterbringung des ruhenden Verkehrs ist die bereits vorhandene Tiefgarage erweitert worden. Zusätzlich zu den zwei bestehenden Fluchttreppenhäusern ist ein neues, außenliegendes Treppenhaus im Bereich des Westhofes vorgesehen.