Jordi Huisman
In unmittelbarer Nähe eines Universitätscampus gelegen, ist Hof 36 Teil eines größeren städtebaulichen Entwicklungsplans für Absolvent:innen und junge Familien. Gemeinsam mit Gensler verfolgte die Bauherrschaft das Ziel, ein vielfältiges und gemeinschaftlich orientiertes Wohnangebot mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Das Projekt umfasst 444 neue Wohneinheiten, die sich um einen zentralen, landschaftlich gestalteten Küchengarten gruppieren. Vertikale Begrünung, bepflanzte Balkone und gestaffelte Dachterrassen formen eine vielschichtige Grünlandschaft und schaffen einen ruhigen Rückzugsort innerhalb der Stadt.
Die Gestaltung greift die Tradition der historischen Leidener Hofjes auf hofartige Wohnanlagen mit gemeinschaftlichen Gärten und erinnert zugleich an die frühere Nutzung des Grundstücks als gemeinschaftliche Kleingartenanlage. So entsteht ein geschütztes Wohnumfeld, das Begegnung und Ruhe fördert.
Architektonisch nimmt das Projekt Bezug auf die Stadt: Das Hochhauselement erinnert mit industriellen Details, dunkler Fassadenbekleidung und filigranen Balkonstützen an Leidens charakteristische Zugbrücken. Die niedrigeren Baukörper erhalten massive Backsteinfassaden mit hellen vertikalen Rahmenelementen.
Mithilfe von Building Information Modelling (BIM) und eigens entwickelten Planungstools optimierte Gensler die Grundrisse und erhöhte die Kapazität des ursprünglich für 400 Wohnungen vorgesehenen Areals auf 444 Einheiten. Das Angebot reicht von Studios bis zu Wohnungen mit ein bis vier Schlafzimmern; 27 Prozent sind sozial geförderter Wohnraum. Alle Wohnungen außer den Studios verfügen über private Balkone mit direktem Bezug zum Grünraum.
Zur Umsetzung der Wirtschaftlichkeitsziele setzte das Projekt auf einen hohen Vorfertigungsgrad. Gemeinsam mit modularen Baupartnern aus Belgien entwickelte das Team dreizehn Wohnungstypologien und elf Fassadenmodule. So konnten Bauzeit, Materialverbrauch und Kosten reduziert werden, ohne auf architektonische Vielfalt zu verzichten.
Hof 36 ist als vollständig elektrifiziertes Quartier konzipiert. Photovoltaikmodule versorgen Luftwärmepumpen mit Energie, Fahrradabstellflächen fördern emissionsarme Mobilität, und begrünte Dächer sowie Terrassen verbessern die ökologische Performance. Zudem sind die Gebäude auf einen zukünftigen Anschluss an ein lokales Wärmenetz vorbereitet.
Ein Co-Working-Bereich, ein Gesundheits- und Wellnessclub sowie ein gemeinschaftlicher Dachgarten schaffen zusätzliche Orte für Austausch und Erholung. Der zentrale Garten bildet das soziale Herzstück des Quartiers. Hof 36 versteht sich damit als zukunftsfähiges Modell für inklusives und nachhaltiges Wohnen. Durch die Verbindung von ortsbezogener Architektur, modularer Effizienz und landschaftlicher Qualität entsteht ein Quartier, das Leidens Geschichte respektiert und zugleich innovative Wohnformen für kommende Generationen bietet.
Das Projekt umfasst 444 neue Wohneinheiten, die sich um einen zentralen, landschaftlich gestalteten Küchengarten gruppieren. Vertikale Begrünung, bepflanzte Balkone und gestaffelte Dachterrassen formen eine vielschichtige Grünlandschaft und schaffen einen ruhigen Rückzugsort innerhalb der Stadt.
Die Gestaltung greift die Tradition der historischen Leidener Hofjes auf hofartige Wohnanlagen mit gemeinschaftlichen Gärten und erinnert zugleich an die frühere Nutzung des Grundstücks als gemeinschaftliche Kleingartenanlage. So entsteht ein geschütztes Wohnumfeld, das Begegnung und Ruhe fördert.
Architektonisch nimmt das Projekt Bezug auf die Stadt: Das Hochhauselement erinnert mit industriellen Details, dunkler Fassadenbekleidung und filigranen Balkonstützen an Leidens charakteristische Zugbrücken. Die niedrigeren Baukörper erhalten massive Backsteinfassaden mit hellen vertikalen Rahmenelementen.
Mithilfe von Building Information Modelling (BIM) und eigens entwickelten Planungstools optimierte Gensler die Grundrisse und erhöhte die Kapazität des ursprünglich für 400 Wohnungen vorgesehenen Areals auf 444 Einheiten. Das Angebot reicht von Studios bis zu Wohnungen mit ein bis vier Schlafzimmern; 27 Prozent sind sozial geförderter Wohnraum. Alle Wohnungen außer den Studios verfügen über private Balkone mit direktem Bezug zum Grünraum.
Zur Umsetzung der Wirtschaftlichkeitsziele setzte das Projekt auf einen hohen Vorfertigungsgrad. Gemeinsam mit modularen Baupartnern aus Belgien entwickelte das Team dreizehn Wohnungstypologien und elf Fassadenmodule. So konnten Bauzeit, Materialverbrauch und Kosten reduziert werden, ohne auf architektonische Vielfalt zu verzichten.
Hof 36 ist als vollständig elektrifiziertes Quartier konzipiert. Photovoltaikmodule versorgen Luftwärmepumpen mit Energie, Fahrradabstellflächen fördern emissionsarme Mobilität, und begrünte Dächer sowie Terrassen verbessern die ökologische Performance. Zudem sind die Gebäude auf einen zukünftigen Anschluss an ein lokales Wärmenetz vorbereitet.
Ein Co-Working-Bereich, ein Gesundheits- und Wellnessclub sowie ein gemeinschaftlicher Dachgarten schaffen zusätzliche Orte für Austausch und Erholung. Der zentrale Garten bildet das soziale Herzstück des Quartiers. Hof 36 versteht sich damit als zukunftsfähiges Modell für inklusives und nachhaltiges Wohnen. Durch die Verbindung von ortsbezogener Architektur, modularer Effizienz und landschaftlicher Qualität entsteht ein Quartier, das Leidens Geschichte respektiert und zugleich innovative Wohnformen für kommende Generationen bietet.







