heinlewischer
Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), Nürnberg
Konstantin Börner
Das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Nürnberg ist die zentrale Anlaufstelle für soziale Leistungen in Mittelfranken. Es berät und unterstützt Bürgerinnen und Bürger unter anderem bei Fragen zum Elterngeld, zur Inklusion im Arbeitsleben und zu Leistungen für Menschen mit Behinderung.
Der 2024 fertiggestellte Neubau ist Ausdruck eines Miteinanders, das niemanden ausschließt: barrierefrei in jedem Detail, offen für alle. Mit dem Passivhausstandard setzt er zugleich ein Zeichen für nachhaltiges Bauen und Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. Die Realisierung in zwei Abschnitten ermöglichte dabei einen reibungslosen Übergang mit Blick auf Menschen, Ressourcen und den laufenden Betrieb.
Mit seiner geschwungenen Form folgt der Neubau des ZBFS dem sanften Verlauf der Roonstraße und fasst einen geschützten, grünen Innenhof. Ein durchgehender Sockel gleicht den Höhenunterschied zwischen Gehweg und Erdgeschoss aus. Im Süden öffnet er sich mit dem einladenden Servicezentrum zum Platz; im Norden nimmt er im Erdgeschoss Büros und einen großen Besprechungsraum sowie im Untergeschoss lichtgeschützte Archivflächen und eine Poststelle auf.
Die drei S-förmigen Obergeschosse gliedern sich in helle Büroräume entlang der Fassaden und eine Zone mit Nebenräumen, Technik und Aufzügen in der Mitte. Die Fassade zeigt sich als Lochstruktur mit versetzt angeordneten Fenstern. Horizontale Lisenen nehmen ein Gestaltungsmerkmal des Altbaus auf und führen es fort. Besonders ist die in die Metallelemente integrierte Brailleschrift, die Auszüge aus der UN-Behindertenrechtskonvention zitiert als sichtbares Zeichen für Inklusion.
Der Charakter des Servicezentrums wird besonders durch die transparenten Glaswände der Wartebereiche und Beratungsplätze geprägt. Sie sind mit transluzenten Folienmotiven gestaltet, die zentrale Themen wie Familie, Inklusion und Teilhabe symbolisch aufgreifen. Die sanfte, zurückhaltende Gestaltung schafft Orientierung und Diskretion und verleiht dem Raum zugleich eine offene, wertschätzende Atmosphäre. Ein taktiles Bodenleitsystem führt sicher durch das gesamte Zentrum.
Das ZBFS ist eines der ersten Passivhaus-Bürogebäude Bayerns. Eine sehr gute Wärmedämmung, eine luftdichte Gebäudehülle sowie eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung reduzieren Wärmeverluste auf ein Minimum. Der verbleibende Heizwärmebedarf wird durch interne Wärmequellen und solare Gewinne gedeckt. Spitzentemperaturen im Sommer werden über die natürliche Nachtquerlüftung ausgeglichen. Eine Photovoltaikanlage mit 58 kW peak und eine Begrünung auf dem Dach ergänzen das technische Konzept.
Der 2024 fertiggestellte Neubau ist Ausdruck eines Miteinanders, das niemanden ausschließt: barrierefrei in jedem Detail, offen für alle. Mit dem Passivhausstandard setzt er zugleich ein Zeichen für nachhaltiges Bauen und Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. Die Realisierung in zwei Abschnitten ermöglichte dabei einen reibungslosen Übergang mit Blick auf Menschen, Ressourcen und den laufenden Betrieb.
Mit seiner geschwungenen Form folgt der Neubau des ZBFS dem sanften Verlauf der Roonstraße und fasst einen geschützten, grünen Innenhof. Ein durchgehender Sockel gleicht den Höhenunterschied zwischen Gehweg und Erdgeschoss aus. Im Süden öffnet er sich mit dem einladenden Servicezentrum zum Platz; im Norden nimmt er im Erdgeschoss Büros und einen großen Besprechungsraum sowie im Untergeschoss lichtgeschützte Archivflächen und eine Poststelle auf.
Die drei S-förmigen Obergeschosse gliedern sich in helle Büroräume entlang der Fassaden und eine Zone mit Nebenräumen, Technik und Aufzügen in der Mitte. Die Fassade zeigt sich als Lochstruktur mit versetzt angeordneten Fenstern. Horizontale Lisenen nehmen ein Gestaltungsmerkmal des Altbaus auf und führen es fort. Besonders ist die in die Metallelemente integrierte Brailleschrift, die Auszüge aus der UN-Behindertenrechtskonvention zitiert als sichtbares Zeichen für Inklusion.
Der Charakter des Servicezentrums wird besonders durch die transparenten Glaswände der Wartebereiche und Beratungsplätze geprägt. Sie sind mit transluzenten Folienmotiven gestaltet, die zentrale Themen wie Familie, Inklusion und Teilhabe symbolisch aufgreifen. Die sanfte, zurückhaltende Gestaltung schafft Orientierung und Diskretion und verleiht dem Raum zugleich eine offene, wertschätzende Atmosphäre. Ein taktiles Bodenleitsystem führt sicher durch das gesamte Zentrum.
Das ZBFS ist eines der ersten Passivhaus-Bürogebäude Bayerns. Eine sehr gute Wärmedämmung, eine luftdichte Gebäudehülle sowie eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung reduzieren Wärmeverluste auf ein Minimum. Der verbleibende Heizwärmebedarf wird durch interne Wärmequellen und solare Gewinne gedeckt. Spitzentemperaturen im Sommer werden über die natürliche Nachtquerlüftung ausgeglichen. Eine Photovoltaikanlage mit 58 kW peak und eine Begrünung auf dem Dach ergänzen das technische Konzept.








