Ken Architekten
Horizont
Ken Architekten, Foto H.Henz
Projekt
Fassadensanierung und Umgebungsgestaltung
Siedlung Landschreiber, Nussbaumen AG
Bauvollendung
März 2012
Bauherrschaft
Avadis Anlagestiftung, Baden
Landschaftsarchitektur
Schweingruber Zulauf, Zürich
Bauingenieur
Heyer Kaufmann Partner,
Baden und Zürich
Fotos
Hannes Henz, Zürich
Die Siedlung setzt sich aus drei unterschiedlichen Gebäudetypen zusammen: einem sechzehn-geschossigen Hochhaus, einem achtgeschossigen scheibenartigen und einem viergeschossigen zeilenförmigen Gebäude. Die Fassaden wiesen gravierende Bauschäden auf. Wohnungsgrössen, Erscheinungsbild und Aussenraumgestaltung entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Um einer zunehmend negativen baulichen und gesellschaftlichen Entwicklung entgegenzuwirken, wurden verschiedene Strategien der Verwandlung geprüft.
Das architektonische Konzept zur gewählten Strategie beruht auf einem Wechselspiel zwi-schen Vereinheitlichung und Differenzierung der drei Bauten. Auf diese Weise wird die im Be-stand angelegte Grosszügigkeit unterstützt und der Eindruck der anonymen Vermassung aufgebrochen. Durch das Aufheben aller einspringender Balkone und die kubische Ausbildung der neuen Balkone werden die Gebäudevolumen vereinfacht, die Fassadenabwicklung und damit der Energieverbrauch reduziert und die Wohnungsflächen vergrössert. Die einheitliche Gestaltung sorgt für einen zeitgemässen Ausdruck. Als weitere Massnahme wird ein Horizont eingeführt, welcher einerseits die Unterschiedlichkeit der Häuser- typen betont, sie anderer-seits aber auch zusammen bindet. Die zwölf Meter hohen Streifen sind eine Übersetzung des Schattenwurfs der, die Häuser umgebenden Baumstämme. Sie unterstützten die räumliche Ausbildung des Aussenraums.
Fassadensanierung und Umgebungsgestaltung
Siedlung Landschreiber, Nussbaumen AG
Bauvollendung
März 2012
Bauherrschaft
Avadis Anlagestiftung, Baden
Landschaftsarchitektur
Schweingruber Zulauf, Zürich
Bauingenieur
Heyer Kaufmann Partner,
Baden und Zürich
Fotos
Hannes Henz, Zürich
Die Siedlung setzt sich aus drei unterschiedlichen Gebäudetypen zusammen: einem sechzehn-geschossigen Hochhaus, einem achtgeschossigen scheibenartigen und einem viergeschossigen zeilenförmigen Gebäude. Die Fassaden wiesen gravierende Bauschäden auf. Wohnungsgrössen, Erscheinungsbild und Aussenraumgestaltung entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Um einer zunehmend negativen baulichen und gesellschaftlichen Entwicklung entgegenzuwirken, wurden verschiedene Strategien der Verwandlung geprüft.
Das architektonische Konzept zur gewählten Strategie beruht auf einem Wechselspiel zwi-schen Vereinheitlichung und Differenzierung der drei Bauten. Auf diese Weise wird die im Be-stand angelegte Grosszügigkeit unterstützt und der Eindruck der anonymen Vermassung aufgebrochen. Durch das Aufheben aller einspringender Balkone und die kubische Ausbildung der neuen Balkone werden die Gebäudevolumen vereinfacht, die Fassadenabwicklung und damit der Energieverbrauch reduziert und die Wohnungsflächen vergrössert. Die einheitliche Gestaltung sorgt für einen zeitgemässen Ausdruck. Als weitere Massnahme wird ein Horizont eingeführt, welcher einerseits die Unterschiedlichkeit der Häuser- typen betont, sie anderer-seits aber auch zusammen bindet. Die zwölf Meter hohen Streifen sind eine Übersetzung des Schattenwurfs der, die Häuser umgebenden Baumstämme. Sie unterstützten die räumliche Ausbildung des Aussenraums.