Personen
Christine Lechner
Senior Architect | Founder
Christine Lechner studierte von 1979 bis 1984 Innenarchitektur an der Hochschule für Gestaltung Linz bei Friedrich Goffitzer und Laurids Ortner und anschließend Architektur an der Kunstuniversität Linz. 1982 besuchte sie die Internationale Sommerakademie für Architektur in Salzburg bei Gustav Peichl und Wilhelm Holzbauer.
1987 gewann sie gemeinsam mit Horst Lechner den Wettbewerb zur Neugestaltung der Salonwagen der Österreichischen Bundesbahnen. Aus diesem Erfolg entstand das gemeinsame Atelier Lechner & Lechner in Salzburg. Neben Projekten in Österreich arbeitete sie auch an Planungen in Deutschland, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Neben ihrer Tätigkeit als Architektin engagierte sich Christine Lechner auch in Lehre und Architekturdiskurs. Sie war Gastdozentin für Holzarchitektur an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität in Trondheim sowie Gastkritikerin an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg und an der ETH Zürich. Seit 2016 ist sie Mitglied des Vorstandes der Salzburger Landesgruppe der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs sowie des Fachbeirates Architektur der Salzburger Landesregierung.
Gemeinsam mit Horst Lechner entwickelte sie das Wohn- und Atelierhaus Lechner in der Salzburger Altstadt, das 2010 mit dem Architekturpreis des Landes Salzburg ausgezeichnet wurde.
Innerhalb des Büros war und ist sie an Projekten unterschiedlicher Maßstäbe beteiligt, darunter Wohn- und Atelierhaus Lechner, Dreifamilienhaus Rif, Jugendgästehaus Gerlos und Amorph Living Sculpture.
Horst Josef Lechner
Senior Architect | Founder
Horst Lechner (1959–2014) besuchte zunächst die Fachschule für Tischlerei in Villach und studierte anschließend von 1977 bis 1982 Innenarchitektur in Linz. Für seine Diplomarbeit wurde er 1983 ausgezeichnet. Es folgte ein Architekturstudium in Wien bei Hans Hollein, das er 1990 in Linz abschloss. 1982 nahm er an der Internationalen Sommerakademie für Architektur in Salzburg teil.
1987 gewann Horst Lechner gemeinsam mit Christine Lechner den Wettbewerb zur Neugestaltung der Salonwagen der Österreichischen Bundesbahnen. Aus diesem Wettbewerbserfolg entstand das gemeinsame Atelier Lechner & Lechner in Salzburg. Neben Projekten in Österreich plante und realisierte er Arbeiten in Deutschland, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Neben seiner Tätigkeit als Architekt war Horst Lechner in Lehre und Architekturdiskurs engagiert, unter anderem an der Hochschule Luzern, der ETH Zürich, der Fachhochschule Rosenheim und der Universität Innsbruck. Er engagierte sich in der Berufsvertretung der Architekten und bei der Initiative Architektur, war in der Architekturbegutachtung der Stadt Salzburg tätig und zuletzt Mitglied des Fachbeirates für Architektur der Salzburger Landesregierung. Seit 2012 gehörte er dem Vorstand der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs an.
Gemeinsam mit Christine Lechner prägte er über fast drei Jahrzehnte die Entwicklung des Büros und Projekte unterschiedlicher Maßstäbe – darunter die Salonwagen der Österreichischen Bundesbahnen, das Dreifamilienhaus Rif, das Wohn- und Atelierhaus Lechner sowie zahlreiche Wohn-, Holzbau- und Stadtentwicklungsprojekte. Das Wohn- und Atelierhaus in der Salzburger Altstadt wurde 2010 mit dem Architekturpreis des Landes Salzburg ausgezeichnet.
Horst Michael Lechner
Senior Architect | Partner | Ziviltechniker
Horst Lechner studierte Architektur an der Kunstuniversität Linz sowie am Politecnico di Milano und an der Vilniaus dailės akademija in Litauen. Sein Studium und zahlreiche Fachexkursionen führten ihn unter anderem in die USA, den Iran und nach Japan. Seit 2015 ist er Gesellschafter von Lechner & Lechner. 2021 wurde er als staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker angelobt.
Neben der Planung und Realisierung von Bauprojekten beschäftigt er sich insbesondere mit dem Weiterbauen im Bestand, Fragen der Stadtentwicklung und dem öffentlichen Raum.
Gemeinsam mit Lukas Ployer entwickelte er die Arbeit „Flussraum Salzach – Transformation zur Lebensader“, eine städtebauliche Untersuchung zur Neuinterpretation des Salzburger Flussraums. Die Ausstellung in der Initiative Architektur wurde aufgrund des großen Besucherinteresses zweimal verlängert; 2018 wurden Horst Lechner und Lukas Ployer dafür mit einem Förderstipendium des Architekturpreises des Landes Salzburg ausgezeichnet.
Innerhalb des Büros war und ist er an Projekten unterschiedlicher Maßstäbe beteiligt, darunter MB 110 | Bierbrunnen, Jugendgästehaus Gerlos, Bergkäse und Living Metropolis.
Paul Lechner
Architectural Designer | Partner
Paul Lechner absolvierte sein Bachelorstudium der Architektur an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und sein Masterstudium an der Kunstuniversität Linz. Ergänzend studierte er einige Semester Wirtschaftswissenschaften an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Seit 2015 ist er Gesellschafter von Lechner & Lechner.
Seine Arbeit verbindet architektonische Praxis mit städtebaulichen und sozioökonomischen Fragestellungen. Bereits während seines Studiums arbeitete er am Institut für Städtebau in Innsbruck unter Peter Trummer und beschäftigte sich im Rahmen der Studie „Schwaz 2040“ mit langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten der Tiroler Stadt.
In seiner Masterarbeit an der Kunstuniversität Linz untersuchte er unter Betreuung von Peter Haimerl unter dem Titel „Die Rainerstraße – Die Rückkehr der Lebensader“ die städtebaulichen Potenziale einer zentralen Salzburger Stadtachse im Zusammenhang mit der geplanten Verlängerung der Lokalbahn.
Innerhalb des Büros war und ist er an Projekten unterschiedlicher Maßstäbe beteiligt, darunter Jugendgästehaus Gerlos, Back to Density, Denkerhaus und Verdichtung der Gründerzeit.
Lukas Ployer
Senior Architect | Ziviltechniker
Lukas Ployers Zugang zur Architektur ist von einer starken handwerklichen Ausbildung geprägt. Vor und während seines Architekturstudiums sammelte er praktische Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen des Bauens – vom Möbelbau und Zimmererhandwerk über Maurerarbeiten bis zu Metall- und Elektroarbeiten. Sein Architekturstudium führte ihn unter anderem an das Politecnico di Milano und an die Vilnius Academy of Arts.
Gemeinsam mit Horst Lechner entwickelte er die Arbeit „Flussraum Salzach – Transformation zur Lebensader“, in der der Salzachraum als zentraler öffentlicher Raum der Stadt neu gedacht wird. Für die Arbeit und das daraus entstandene Engagement um die Entwicklung des Flussraums wurden beide 2018 mit einem Förderstipendium des Architekturpreises des Landes Salzburg ausgezeichnet.
2021 wurde Lukas Ployer als Ziviltechniker angelobt. Innerhalb des Büros arbeitet er an Projekten unterschiedlicher Maßstäbe, darunter das vielfach publizierte und ausgezeichnete Jugendgästehaus Gerlos, an dem er gemeinsam mit Christine, Horst und Paul Lechner sowie Michael Trixl beteiligt war.