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Markgräfin-Wilhelmine Gymnasium, Bayreuth
Felix Meyer
Das denkmalgeschützte Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium wurde 1896 als neobarocker Monumentalbau nach Plänen des Landbauamtes Bayreuth errichtet und prägt seit jeher das Stadtbild. Vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen sowie der Entwicklung zum Ganztagsstandort mit Internat und Kompetenzzentrum bestand die Notwendigkeit zur Erweiterung der räumlichen Kapazitäten.
Der Erweiterungsbau versteht sich nicht als kontrastierender Solitär, sondern als typologisch aus dem historischen Bestand entwickelte Ergänzung. Seine reduzierte Architektursprache und die Einbindung des Baukörpers in das nach Norden abfallende Gelände bewahren die Maßstäblichkeit sowie die stadträumliche Präsenz der imposanten Schulanlage. Die symmetrische U-Form führt die axiale Ordnung des Hauptgebäudes fort und bindet Alt- und Neubau über eine umlaufende Erschließungsstruktur zu einer räumlichen Einheit. Der so entstehende Innenhof ergänzt die Schule um einen geschützten Pausen-, Lern- und Kommunikationsraum.
Der Neubau umfasst neben neuen Unterrichtsräumen eine Bibliothek als zentralen Lern- und Aufenthaltsort. Zum Innenhof orientiert, stärkt sie diesen als sozialen Mittelpunkt des Schulalltags. Fachräume für Naturwissenschaften, Informatik sowie Kunst und Werken sind in ruhigeren Randzonen angeordnet und bilden konzentrierte Cluster für experimentelles und kreatives Lernen. Die in der Topografie eingebettete Dreifachsporthalle ist als Versammlungsstätte konzipiert und erweitert das gemeinschaftliche Raumangebot der Schule.
Der Erweiterungsbau versteht sich nicht als kontrastierender Solitär, sondern als typologisch aus dem historischen Bestand entwickelte Ergänzung. Seine reduzierte Architektursprache und die Einbindung des Baukörpers in das nach Norden abfallende Gelände bewahren die Maßstäblichkeit sowie die stadträumliche Präsenz der imposanten Schulanlage. Die symmetrische U-Form führt die axiale Ordnung des Hauptgebäudes fort und bindet Alt- und Neubau über eine umlaufende Erschließungsstruktur zu einer räumlichen Einheit. Der so entstehende Innenhof ergänzt die Schule um einen geschützten Pausen-, Lern- und Kommunikationsraum.
Der Neubau umfasst neben neuen Unterrichtsräumen eine Bibliothek als zentralen Lern- und Aufenthaltsort. Zum Innenhof orientiert, stärkt sie diesen als sozialen Mittelpunkt des Schulalltags. Fachräume für Naturwissenschaften, Informatik sowie Kunst und Werken sind in ruhigeren Randzonen angeordnet und bilden konzentrierte Cluster für experimentelles und kreatives Lernen. Die in der Topografie eingebettete Dreifachsporthalle ist als Versammlungsstätte konzipiert und erweitert das gemeinschaftliche Raumangebot der Schule.









