Hiepler Brunier für OSA Ochs Schmidhuber Architekten
Architektur für den Märchenkönig: Das Bestandsgebäude hatte niemand geringerer als König Ludwig II in Auftrag gegeben. Auf dem Grundstück vis-à-vis des Bahnhofes ließ er von 1869 bis 1871 einen mächtigen, viergeschossigen Baukörper im seinerzeit modernen Stil der schlichten Neurenaissance errichten. Die Pläne für den technisch modernen Nutzbau stammten von seinem Hofarchitekten Georg von Dollmann. Hier sollten das Oberpostamt, die königliche Telegrafen-Centralstation und das Kaiserliche Post- und Telegrafenamt untergebracht werden.
Bis zum Jahr 2014 war der Bau in die Jahre gekommen, zwei Weltkriege hatten ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. In diesem Jahr begann unser Umbau: Auf 12.000 Quadratmetern gemischt genutzter Fläche installierten wir einen Standort für die innovationsfreudige und designorientierte Hotelkette 25hours. Unser Haus erhielt den klingenden Beinamen The Royal Bavarian und wurde nach seiner Vollendung gleich zweifacher Preisträger: 2019 erhielt es den German Design Award für seine gelungene Designqualität, innen wie außen. Darauf folgte die Auszeichnung mit dem Fassadenpreis der Landeshauptstadt München: Mit großem planerischen Aufwand wurde nicht nur die Fassade, sondern auch das Innere des Gebäudes behandelt heißt es im Protokoll der Jury.
Für die 12.000 Quadratmeter entwickelten wir individuell geschnittene öffentliche Bereiche und 165 Zimmer auf 4 Etagen. Ohne Blessuren in vorhandene Strukturen zu schlagen war das Projekt nicht zu realisieren: Decken und Böden, Pfeiler und Wände waren aus dem Weg zu räumen, um ein neues Raumgebilde entstehen lassen zu können. Das Restaurant NENI bezog das mit einer hohen Glaskuppel überdachte Erdgeschoss, von dort führt eine Treppe zur Lobby und zum Empfang im ersten Geschoss. In der ersten Etage, gleich hinter der Rezeption und der Lobby, lässt sich die Nacht in der exotische BoilermannBar verbringen. Gestalterische Details lassen die Geschichte des Hauses lebendig werden, so die Fassade des Innenhofes oberhalb der Glaskuppel, die die klassische Fensterordnung von Georg von Dollmann zitiert. Dazu versetzt das fantasiereiche Interieur der Designer von Dreimeta aus Augsburg Gäste und Besucher in die ausladende Epoche des späten 19. Jahrhunderts.
Goldenes Dachl? Wir dachten daran, in Höhe des Dachgeschosses eine Terrasse mit einer schillernden, perforierten Metallverkleidung aufzusetzen. Bei Sonnenschein hätte sie gestrahlt. Leider werden wir nicht erfahren, ob sie zu einem Münchener Wahrzeichen geworden wäre, denn aus Denkmalschutzgründen verzichteten wir auf diese Idee.
Bis zum Jahr 2014 war der Bau in die Jahre gekommen, zwei Weltkriege hatten ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. In diesem Jahr begann unser Umbau: Auf 12.000 Quadratmetern gemischt genutzter Fläche installierten wir einen Standort für die innovationsfreudige und designorientierte Hotelkette 25hours. Unser Haus erhielt den klingenden Beinamen The Royal Bavarian und wurde nach seiner Vollendung gleich zweifacher Preisträger: 2019 erhielt es den German Design Award für seine gelungene Designqualität, innen wie außen. Darauf folgte die Auszeichnung mit dem Fassadenpreis der Landeshauptstadt München: Mit großem planerischen Aufwand wurde nicht nur die Fassade, sondern auch das Innere des Gebäudes behandelt heißt es im Protokoll der Jury.
Für die 12.000 Quadratmeter entwickelten wir individuell geschnittene öffentliche Bereiche und 165 Zimmer auf 4 Etagen. Ohne Blessuren in vorhandene Strukturen zu schlagen war das Projekt nicht zu realisieren: Decken und Böden, Pfeiler und Wände waren aus dem Weg zu räumen, um ein neues Raumgebilde entstehen lassen zu können. Das Restaurant NENI bezog das mit einer hohen Glaskuppel überdachte Erdgeschoss, von dort führt eine Treppe zur Lobby und zum Empfang im ersten Geschoss. In der ersten Etage, gleich hinter der Rezeption und der Lobby, lässt sich die Nacht in der exotische BoilermannBar verbringen. Gestalterische Details lassen die Geschichte des Hauses lebendig werden, so die Fassade des Innenhofes oberhalb der Glaskuppel, die die klassische Fensterordnung von Georg von Dollmann zitiert. Dazu versetzt das fantasiereiche Interieur der Designer von Dreimeta aus Augsburg Gäste und Besucher in die ausladende Epoche des späten 19. Jahrhunderts.
Goldenes Dachl? Wir dachten daran, in Höhe des Dachgeschosses eine Terrasse mit einer schillernden, perforierten Metallverkleidung aufzusetzen. Bei Sonnenschein hätte sie gestrahlt. Leider werden wir nicht erfahren, ob sie zu einem Münchener Wahrzeichen geworden wäre, denn aus Denkmalschutzgründen verzichteten wir auf diese Idee.




