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Penzel Valier

Innovationspark Flex B06

Flex Gebäudetypologie
Penzel Valier
Penzel Valier
Ort
Dübendorf
Gebäudekategorie
Bildung und Forschung
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2027
Material Fassade
Metall
Auf dem Militärflugplatz in Zürich Dübendorf entsteht mit dem Innovationspark Zürich über die nächsten Jahrzehnte etappenweise ein neuer Standort für Forschung und industrielle Entwicklung. Penzel Valier wurden bereits zu einem frühen Zeitpunkt mit einer Studie für die Entwicklung des Areals beauftragt. Der Sektor B wird in ein rechteckiges Raster von Baufeldern gegliedert, auf denen ein modulares System von Gebäudetypologien mit unterschiedlichen funktionalen Anforderungen entwickelt wird. Die standardisierte FLEX-Typologie umfasst Nutzungen wie Büro, Bildung, Forschung und Gewerbe.

Das Gebäude B06 setzt als erster Neubau auf dem Gesamtareal neue Massstäbe: Es beherbergt zunächst eine Filiale der Kantonsschule Stadelhofen mit Platz für 650 Schülerinnen und Schüler und dient zugleich als Vorbild für künftige Projekte im Innovationspark. Prototypisch legt das Projekt höchsten Wert auf Flexibilität und einfache Strukturen, wodurch eine hohe Anpassungsfähigkeit und lange Nutzungsdauer des Gebäudes gewährleistet wird.

Der Neubau setzt sich aus einem orthogonalen Hauptbau und zwei aussenliegenden, skulpturalen Erschliessungskernen zusammen. Dieses Konzept ermöglicht eine einfache, funktionale und gleichzeitig hochflexible Grundstruktur. Die skulpturale Form des Erschliessungskerns gewährleistet durch die diagonal stehenden Aussenwände die gesamte Aussteifung des Gebäudes. Eine innovative Tragstruktur aus Betonflachdecken mit zueinander versetzten Stützen erlaubt weit spannende Deckenflächen und stützenfreie Räume.

Im Kontrast zur rohen Struktur des Tragwerks wird die Fassade, mit den Grundmaterialien Glas und Aluminium, als vielschichtige und hochwertige Hülle ausgebildet. Flexible Bandfassaden, überspannt von einem leichten Metallgewebe, erzeugen eine starke horizontale Gliederung und subtile Tiefenwirkung. Die Fassadenstützen lösen sich vom Erdgeschoss zu den Obergeschossen in schlanke Doppelstützen auf, was zusätzliche Gliederung und Leichtigkeit verleiht.