Zurück zum Profil
ACMS Architekten

Hörsaal- und Seminar-Gebäude K Uni Wuppertal

Foto: Sigurd Steinprinz, Düsseldorf
Foto: Sigurd Steinprinz, Düsseldorf
Ort
Wuppertal
Gebäudekategorie
Hochschulen
Bauvorhaben
Umbau/Sanierung
Jahr der Fertigstellung
2011
Vielschichtigen Anforderungen stellte sich die Bergische Universität Wuppertal mit einem anspruchsvollen Renovierungskonzept. Mit dem Umbau des "Gebäude K", einer ehemaligen ca. 130m langen Maschinenhalle an der Bergischen Universität Wuppertal wurde ein neues Hörsaal- und Seminarzentrum am Campus Grifflenberg erstellt. Der Umbau der alten Maschinenhalle beinhaltete unter anderem das neue Audi-Max der Universität mit 786 Sitzplätzen und einen weiteren Hörsaal mit 251 Sitzplätzen, mehrere Seminarräume für bis zu 100 Personen, einen Bürotrakt für das angrenzende Elektrolabor sowie einen multifunktionalen Foyerbereich mit Serviceeinrichtungen zur Versorgung der Studenten.

Mit dem Konzept des Umbaus wurden mehrere Versammlungsstätten in einem Gebäude realisiert und eine multifunktionale Nutzung des Umbaus gewährleistet. Der Bestand wurde bis auf den Rohbau rückgebaut und das alte, sanierungsbedürftige Sheddach über der Maschinenhalle durch eine neue Pultdachkonstruktion ersetzt, sodass in diesem Gebäudeteil die neuen Hörsäle und das großzügige Foyer untergebracht werden konnten. Für die gesamte Planungs- und Ausführungsphase stand aufgrund der stark gestiegenen Studentenzahlen am Standort Wuppertal nur ein Zeitraum von 12 Monaten zur Verfügung. Über ein entsprechend straffes Termin- und Qualitätsmanagement wurde dies im Rahmen einer baubegleitenden Planung ermöglicht. Dies erforderte von allen Planungsbeteiligten äußerste Effizienz, Flexibilität und Professionalität.

Die Materialwahl, sowohl für die Aussenfassade als auch für den inneren Ausbau, orientierte sich an dem vorhandenen Industriehallencharakter. Eine variable Gebäudehülle aus Streckmetall, sowie mit Eisenglimmer beschichtete Stahltreppen und ein Nutzestrich aus geschliffenem Gussasphalt gehen auf die alte industrielle Nutzung des Gebäudes ein. Das äußere Streckmetall dient im Bereich der Seminar- und Büroeinheiten mittels drehbarer, sonnenstandsgesteuerter Lamellen als robuster Sonnenschutz.