Nils Koenning
Mitten in der City von Düsseldorf wurde eine Baulücke mit einem auffälligen Neubau geschlossen. Die Becken GmbH als Entwicklerin lobte zuvor einen Wettbewerb für die Bebauung des sich tief in den Blockinnenraum erstreckenden Grundstücks aus. Die zu planende Büroimmobile sollte zukunftsfähige und in der Ausstattung hochwertige sein. Insbesondere wurde Wert auf die architektonische Qualität, die Funktionalität sowie die energetischen Aspekte gelegt. JSWD hat ein Haus mit x-förmigen Fußabdruck und leuchtendroter Fassade entworfen, welches die Baulücke harmonisch schließt und das wertvolle Grundstück optimal nachverdichtet.
Bauplatz Städtebauliches Konzept
Das Grundstück ist Teil eines innerstädtischen Baublocks. Durch Nachverdichtung sollte ein attraktives Stück Stadt unweit des Düsseldorfer Hauptbahnhofs geschaffen werden. Zur Helmholtzstraße wies das Grundstück eine große Baulücke auf. Lediglich das Erdgeschoss war eingeschossig überbaut. Der Blockinnenbereich war nahezu vollständig versiegelt und wurde ausschließlich zum Parken genutzt.
Grundlage für den städtebaulichen Ansatz von JSWD war das sinnfällige Anschließen an die bereits bestehende Nachbarbebauung. Hierbei lag die Schwierigkeit im Detail. Der Neubau orientiert sich an den First- bzw. Traufhöhen seiner direkten Nachbarn und schließt harmonisch die übrige Blockrandbebauung an. Das Firstmaß der gegenüberliegenden Schule wird nicht überschritten.
Um die Länge der Häuserfassaden entlang der Helmholtzstraße zu brechen, weicht der Neubau in der Mitte gegenüber der Fassadenflucht zurück. So wird eine in ihrer Dimension und Geste angemessene Adresse formuliert und ein teilöffentlicher Raum geschaffen. Ein leicht erhöhtes Pflanzbeet schafft im Bereich des Haupteingangs eine angemessene Distanz zur Straße.
Architektur + Freiraum
Der zur Straße sechsgeschossige, leuchtend rote Neubau präsentiert sich im Stadtraum selbstbewusst. Das fünfte Obergeschoss wird hierbei als Staffelgeschoss ausgeführt und erhöht die Gebäudehöhe von 18,0 auf 21,5 Meter.
Die geschwungene Front und die großen Schaufenster im Erdgeschoss leiten über den neuen Vorplatz einladend ins Gebäude. Im Erdgeschoss ist eine gastronomische Nutzung möglich. Die darüber aufgehenden Geschosse sehen eine Büronutzung vor.
Im Blockinneren terrassiert sich der Neubau von fünf auf drei Geschossen herab und orientiert sich auch hier an den First- und Traufhöhen seiner direkten Nachbarn. Die notwendigen Abstandflächen sind gewahrt. Die x-förmige Volumetrie gliedert den Binnenraum des Grundstücks in grün gestaltete Freiräume sowie Abstellzonen für PKW und Fahrräder. Der ruhende Verkehr wird aber zum größten Teil in einer Tiefgarage untergebracht.
Erhöhte Pflanzbeete mit Sitzflächen sowie schattenspendende Bäume laden im Innenhof zum Verweilen ein verbessern das Mikroklima.
Das im Grundriss kreuzförmige Gebäude wird aus der Mitte heraus erschlossen. Treppenhäuser, Aufzüge, Sanitär- und Nebenräume sind zentral angeordnet, so dass alle Varianten moderne Arbeitsplatzkonzepte unter Ausnutzung des Tageslichts realisierbar sind.
Fassade
Stets der Gebäudeflucht folgend, fassen zweigeschossige Lisenen die Obergeschosse optisch zusammen. Der Neubau erhält eine wohlproportionierte Gliederung, welche sich gegenüber der Nachbarbebauung angemessen darstellt. Die vertikale Unterteilung der Fassade mittel durchgehender Lisenen unterstreicht in besonderer Form die Dynamik des neuen Gebäudes. Die Fenster der Büros sind zur Komfortlüftung begrenzt öffenbar und haben einen außenliegenden Sonnenschutz in Form von elektrisch beweglichen Lamellenraffstores. Die Hauptbelüftung erfolgt ebenfalls mechanisch.
Nachhaltigkeit
Das mit einer Photovoltaikanlage ausgestattete Gebäude strebt die Zertifizierung durch die DGNB in Gold an, ist WiredScore Gold vorzertifiziert und erfüllt den KfW-Standard-40 (das bedeutet, dass das Gebäude nur 40 % der Primärenergie eines vergleichbaren Referenzgebäudes verbraucht und einen um 45 % geringeren Wärmeverlust aufweist).
Bauplatz Städtebauliches Konzept
Das Grundstück ist Teil eines innerstädtischen Baublocks. Durch Nachverdichtung sollte ein attraktives Stück Stadt unweit des Düsseldorfer Hauptbahnhofs geschaffen werden. Zur Helmholtzstraße wies das Grundstück eine große Baulücke auf. Lediglich das Erdgeschoss war eingeschossig überbaut. Der Blockinnenbereich war nahezu vollständig versiegelt und wurde ausschließlich zum Parken genutzt.
Grundlage für den städtebaulichen Ansatz von JSWD war das sinnfällige Anschließen an die bereits bestehende Nachbarbebauung. Hierbei lag die Schwierigkeit im Detail. Der Neubau orientiert sich an den First- bzw. Traufhöhen seiner direkten Nachbarn und schließt harmonisch die übrige Blockrandbebauung an. Das Firstmaß der gegenüberliegenden Schule wird nicht überschritten.
Um die Länge der Häuserfassaden entlang der Helmholtzstraße zu brechen, weicht der Neubau in der Mitte gegenüber der Fassadenflucht zurück. So wird eine in ihrer Dimension und Geste angemessene Adresse formuliert und ein teilöffentlicher Raum geschaffen. Ein leicht erhöhtes Pflanzbeet schafft im Bereich des Haupteingangs eine angemessene Distanz zur Straße.
Architektur + Freiraum
Der zur Straße sechsgeschossige, leuchtend rote Neubau präsentiert sich im Stadtraum selbstbewusst. Das fünfte Obergeschoss wird hierbei als Staffelgeschoss ausgeführt und erhöht die Gebäudehöhe von 18,0 auf 21,5 Meter.
Die geschwungene Front und die großen Schaufenster im Erdgeschoss leiten über den neuen Vorplatz einladend ins Gebäude. Im Erdgeschoss ist eine gastronomische Nutzung möglich. Die darüber aufgehenden Geschosse sehen eine Büronutzung vor.
Im Blockinneren terrassiert sich der Neubau von fünf auf drei Geschossen herab und orientiert sich auch hier an den First- und Traufhöhen seiner direkten Nachbarn. Die notwendigen Abstandflächen sind gewahrt. Die x-förmige Volumetrie gliedert den Binnenraum des Grundstücks in grün gestaltete Freiräume sowie Abstellzonen für PKW und Fahrräder. Der ruhende Verkehr wird aber zum größten Teil in einer Tiefgarage untergebracht.
Erhöhte Pflanzbeete mit Sitzflächen sowie schattenspendende Bäume laden im Innenhof zum Verweilen ein verbessern das Mikroklima.
Das im Grundriss kreuzförmige Gebäude wird aus der Mitte heraus erschlossen. Treppenhäuser, Aufzüge, Sanitär- und Nebenräume sind zentral angeordnet, so dass alle Varianten moderne Arbeitsplatzkonzepte unter Ausnutzung des Tageslichts realisierbar sind.
Fassade
Stets der Gebäudeflucht folgend, fassen zweigeschossige Lisenen die Obergeschosse optisch zusammen. Der Neubau erhält eine wohlproportionierte Gliederung, welche sich gegenüber der Nachbarbebauung angemessen darstellt. Die vertikale Unterteilung der Fassade mittel durchgehender Lisenen unterstreicht in besonderer Form die Dynamik des neuen Gebäudes. Die Fenster der Büros sind zur Komfortlüftung begrenzt öffenbar und haben einen außenliegenden Sonnenschutz in Form von elektrisch beweglichen Lamellenraffstores. Die Hauptbelüftung erfolgt ebenfalls mechanisch.
Nachhaltigkeit
Das mit einer Photovoltaikanlage ausgestattete Gebäude strebt die Zertifizierung durch die DGNB in Gold an, ist WiredScore Gold vorzertifiziert und erfüllt den KfW-Standard-40 (das bedeutet, dass das Gebäude nur 40 % der Primärenergie eines vergleichbaren Referenzgebäudes verbraucht und einen um 45 % geringeren Wärmeverlust aufweist).






