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HDR Germany

Center for Energy and Environmental Chemistry

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Visualisierung © Architect: HDR Germany | Image: Fix Visuals
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Ort
Jena
Gebäudekategorie
Labor-, Forschungsgebäude
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2023
Material Fassade
Putz
Am Campus Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) entsteht ein Neubau für das Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC Jena II) und ein dazugehöriges Anwendungszentrum (AWZ CEEC Jena). Der Neubau bietet optimale Bedingungen für die Forschung zu innovativen Konzepten für neue Batterien, gedruckte Solarzellen und integrierte Fassaden zur Energiewandlung. Erklärtes Ziel des CEEC Direktors Prof. Dr. Ulrich S. Schubert ist es unter anderem, sichere und nachhaltige Batterien zu entwickeln, die ohne Vanadium, Kobalt oder Seltene Erden auskommen. Ersetzt werden die kritischen Stoffe durch umweltfreundliche und in Europa verfügbare Alternativen aus Keramiken, Kunststoffen (Polymeren), Glas oder Kohlenstoffen.

In der Praxis handelt es sich um zwei Forschungsgebäude unter einem Dach. Das achitektonische Konzept geht auf diese Besonderheit ein und kombiniert den theoretischen Aspekt des CEEC II mit dem praktischen Bezug des Anwendungszentrums innerhalb eines Gebäudes. Die Zentren teilen sich einen gemeinsamen Eingang mit angrenzendem Forum, der das sogenannte "Center of Gravity" des Entwurfs bildet.

Der vorgesehene Standort des neuen Forschungszentrums befindet sich nordwestlich des Stadtzentrums von Jena in unmittelbarer Nähe der Universitätsklinik Jena. Zwischen Bestandsgebäuden der FSU wird der Neubau auf einem Grundstück errichtet, das hierfür von älterer Bebauung befreit wird.

Das CEEC Jena II wird verschiedene Spezial- und Syntheselabore sowie Messräume, Charakterisierungs- und Praktikumslabore beherbergen. Büroflächen für das wissenschaftliche Personal sowie Lagerflächen und Werkstätten gehören ebenfalls zur Planung. Im Anwendungszentrum sollen zudem hochinstallierte Labore mit Flächen für Transmissionselektronenmikroskope und ein Technikum entstehen. Inhaltlich bilden insbesondere die Makromolekulare Chemie, die Materialforschung , die Elektrochemie, die Physikalische Chemie, die Angewandte Mineralogie und Kosmochemie den zentralen Schwerpunkt der Forschung in den neu entstehenden Institutsgebäuden, in denen an zukunftsträchtigen Konzepten für neue Batteriesysteme, Solarzellen und integrierte Bauteile gearbeitet wird.