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1100 Architekten Riehm+Piscuskas BDA

Metro Pictures Gallery

Foto: James Ewing
Foto: James Ewing
Ort
New York
Gebäudekategorie
Museen, Galerien, Kunsthallen, Dokumentationszentren
Bauvorhaben
Umbau/Sanierung
Jahr der Fertigstellung
2016
Material Fassade
Beton
Der Umbau der Metro Picture Gallery von 1100 Architekten verändert die Ausstellungsfläche der Galerie und präsentiert diese den Besuchern in einem neuen Erscheinungsbild. Durch eine besondere Anpassung der bestehenden Grundrisse wurde 16% mehr Ausstellungsfläche geschaffen, ohne die Gesamtfläche der Galerie zu verändern. Während vor dem Umbau drei gleich große Galerieräume aneinander gereiht waren, konnte 1100 Architekten diese in zwei größere Ausstellungsflächen mit einem kleinen Übergangsbereich wandeln. Die größere Ausstellungsfläche ermöglicht  dem Galeristen mehr kuratorische Freiheiten und Flexibilität.
Durch das neue architektonische Konzept wurden ehemalige Lagerflächen in zusätzliche Ausstellungsräume verwandelt, die eine weitere Möglichkeit bieten Kunst auszustellen. Auf die neuen Anforderungen in diesem Bereich gingen 1100 Architekten architektonisch ein und führten durch ein neues Oberlicht natürliches Licht in die Ausstellung.
Mehr Offenheit und Transparenz zwischen Galerie und Straßenraum wird durch den Verzicht auf einen geschlossenen Vorraum im Eingangsbereich erreicht. Passanten können einen direkten Blick auf die ausgestellte Kunst werfen. Die neue Positionierung des Empfangstresens macht den Übergang zwischen Außen und Innen noch nahtloser.
Die vertikale Erschließung zwischen den beiden Galeriegeschossen wird durch den Umbau ebenfalls verändert. Beiden Etagen waren vorher mit einer industriell- geprägten Treppe aus Schwarz-Stahl verbunden, die im Eingangsbereich der Galerie eine skulpturale Präsenz hatte. Jetzt tritt die vertikale Verbindung diskret in den Hintergrund. Diese Treppe wurde entfernt und 1100 Architekten platzierten eine neue Treppe in der Wand hinter dem Empfangstresen. Die Stufen sind aus geschweißtem Aluminium, die ihr den Anschein einer durchgehenden Oberfläche verleihen. Das Geländer aus Corian ist in die Wand integriert und bildet eine optische Verbindungslinie zwischen dem unteren und dem oberen Galeriegeschoss.

Fotos: James Ewing