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AntoniterQuartier - Kirche.Platz.Leben in der Stadt

Ort
Köln
Gebäudekategorie
Plätze, Spielplätze
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2017
Auslober
Evangelische Gemeinde Köln / Bezirk AntoniterCityKirche, Köln

Projektpartner
d.n.a trint + kreuder

Wettbewerb
1. Preis, 2015


Der Antoniterkirchplatz – Entree des Quartiers zwischen städtischem Block und Kirche
Unmittelbar hinter dem heutigen Café Stanton beginnt die neue Bebauung des AntoniterQuartiers. Sie schließt die offenen Wunden des Blockrandes und formt als Entree den Kirchplatz, der weit genug ist, der Antoniterkirche den nötigen Freiraum zu lassen und der kompakt genug ist, gegenüber der Intensität der Schildergasse zu bestehen.

Das AntoniterQuartier – eine Raumfolge vom Trubel zur Stille
Beginnend mit dem intensiven Leben an der Schildergasse erhält das AntoniterQuartier eine durchlässige Abfolge städtischer Räume, die sich über den einladenden Kirchplatz bis zu einem zentralen Kirchhof immer weiter beruhigt und sich schließlich im Süden mit einem bescheidenen Durchgang wieder in Richtung Cäcilienstraße öffnet. Ein durchgehender Platzteppich aus sandsteinfarbenem Betonsteinpflaster markiert das gesamte Quartier. Großzügige Sitzmöbel laden zum Verweilen in der Sonne ein und dienen als geschützte Treffpunkte, um Gedanken und Erfahrungen auszutauschen.

Das Citykirchenzentrum - die offene Mitte des AntoniterQuartiers
Entsprechend seinem zweiteiligen Raumprogramm besitzt das Citykirchenzentrum auch zwei Eingänge. Der „offizielle“ Haupteingang liegt unmittelbar am Antoniterkirchplatz. Von dort führt er deutlich sichtbar hinauf ins Foyer, welches als Brücke zum Café hinüberweist und dort „in Schwebe“ zwischen belebtem Kirchplatz und stillerem Kirchhof bleibt. Hier beginnt auch das Fensterband, welches den gesamten Hof, das Café einbindend, umschreibt. Dieses Fensterband ist als eine umlaufende Bank gedacht, in welche man sich setzen kann, wo man sich trifft und so zu einem einprägsamen Bild für die Gemeinschaft des Citykirchenzentrums werden kann. Zu dieser Bank weisen auch die Zugänge der Säle und Gruppenräume, welche sich mit großen Fenstern zu einem grünen Innenhof, den Antonitergärten öffnen. Kleine Bäume wie Felsenbirne, Kornelkirsche oder Stern-Magnolie schaffen hier eine grüne Oase innerhalb der dicht bebauten Nachbarschaft.
Der „informelle“ zweite Eingang führt auf der gegenüberliegenden Seite über die Infotheke im Café ebenfalls hinauf zur verbindenden Bank und von dort zu den Räumlichkeiten des Gemeindeamtes.