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slapa oberholz pszczulny | sop architekten

Neue Messe Essen

Visualisierung: © sop architekten, Messe Essen
Visualisierung: © sop architekten, Messe Essen
Ort
Essen
Gebäudekategorie
Messe-, Markthallen
Bauvorhaben
Umbau/Sanierung
Jahr der Fertigstellung
2019
Material Fassade
Glas
Architektenpreis
1. Preis 2012
02.05.2016 |
Umbau und Modernisierung im laufenden Betrieb

Anfang Mai fiel in Essen der Startschuss für den Umbau und die Modernisierung der Neuen Messe Essen. In der ersten Bauphase entsteht im Eingangsbereich Ost ein rund 2.000 m² großes Glasfoyer, das der Messe ein neues Gesicht verleihen wird.
Die wesentlichen Elemente des Entwurfs, der aus einem internationalen Wettbewerbsverfahren hervorging und in angepasster Form realisiert wird, sehen eine großräumige, zeitgemäße Hallenstruktur, eine verbesserte Logistik und eine städtebauliche Integration der Messe mit einem prominenten, einladenden Eingangsbereich vor. Umbau und Modernisierungsmaßnahmen geschehen dabei im laufenden Betrieb.
Das geplante, ca. 2.000 m² große Glasfoyer am Eingang Ost wird zum neuen Gesicht der Messe und empfängt die internationalen Gäste mit einem großzügigen, urbanen Vorplatz. Ein imposantes, auskragendes Vordach sorgt für einen städtebaulichen Akzent und bietet eine geschützte Aufenthaltszone, die direkt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist. Über das fast 12 Meter hohe, offene Foyer gelangt der Besucher in die miteinander verbundenen Messehallen.
In mehreren Bauphasen werden die Hallen im nördlichen Bereich des Messegeländes komplett saniert. Teilweise werden Hallen abgerissen, durch Neubauten ersetzt oder entkernt und mit neuesten Klima-, Sanitär- und Beleuchtungsanlagen ausgestattet. Ziel ist es, insgesamt weniger, aber dafür größer dimensionierte, eingeschossige Hallen zu erhalten. In der neuen, zentral im Messegeschehen gelegenen Halle 6 wird eine Messelounge mit Bewirtung und ein Service-Center untergebracht.
Um einen angemessenen Übergang zum anliegenden Grugapark zu schaffen, werden die nördlichen Hallenteile auf eine Bauhöhe von 10 Metern abgestaffelt. Weite Fassadenöffnungen in Form von verglasten Portalen lockern die Hallenbereiche auf und schaffen attraktive Blickbeziehungen zu den Grünflächen des Grugaparks.
Die Neue Messe Essen basiert auf einem Entwurf von sop architekten, die gemeinsam mit ZWP Ingenieure und Schüßler-Plan als ARGE die Generalplanung ausführen.