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Code Unique

Clemens-Winkler-Bau, Neubau Labore

Ort
Freiberg
Gebäudekategorie
Labor-, Forschungsgebäude
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2014
Material Fassade
Werkstein
Architektenpreis
Architekturpreis des BDA Sachsen 2016
Die 1756 gegründete TU Bergakademie Freiberg versteht sich selbst als „Ressourcenuniversität“. Sie beschäftigt sich in Lehre und Forschung im Wesentlichen mit Umwelt- und Energiekonzepten für die Zukunft.
Dem trägt die konsequente Modernität des Laborneubaus Rechnung. Der Bau ist im Nordwesten durch einen schmalen gläsernen Verbinder an das Bestandsgebäude des Clemens-Winkler-Baus angeschlossen. Der Neubau und der Bestandsbau bilden einen Gebäudekomplex dessen Haupteingang sich im Bestandsbau befindet.
Die Anlage des klar gegliederten Neubaus ermöglicht kurze Erschließungswege. An der Nord- und Südseite des Gebäudes befinden sich die Labor- und Praktikumsräume. In der Mitte liegen der Servicebereich mit Technik und Lagerräumen sowie die technischen Labore ohne Tageslicht.
Die horizontale Struktur des Neubaus bildet die jeweiligen Institutsbereiche ab: Im Erdgeschoss befinden sich die Labore der Technische Chemie und der Kernspinresonanzspektroskopie. Die Labore der physikalischen, anorganischen und organischen Chemie verteilen sich auf die zwei Obergeschosse.
Durch drei mit Oberlichtern versehene Lufträume gelangt Tageslicht in die Flure aller Geschosse.  Diese offenen Räume sind durch Ganzglaswände begrenz, die entsprechend des Linienspektrums von Germanium farbig gestaltet wurden. Das Element wurde in Freiberg durch Clemens Winkler entdeckt.